ChronikNiederösterreich

LH Mikl-Leitner besiegelt Zusammenarbeit mit Cyber Security Austria

Laut einer Pressemitteilung wurde heute eine Absichtserklärung zwischen dem Verteidigungsministerium und der Cyber Security Austria unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner an der Fachhochschule St. Pölten statt, wo auch das Cyber Defense Center besichtigt wurde. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte zu Beginn der Pressekonferenz das Ziel des Landes Niederösterreich, das Potenzial der Digitalisierung für das Land und seine Bewohner zu nutzen. Sie verwies auf das Programm „digi4wirtschaft“, mit dem das Land Niederösterreich seit 2020 rund 1.800 Digitalisierungsprojekte unterstützt hat. In diesem Jahr wurden bereits über 150 weitere Projekte mit einem Investitionsvolumen von fast zehn Millionen Euro genehmigt. Mikl-Leitner betonte auch, dass mit der Digitalisierung auch Gefahren verbunden sind. In den letzten Jahren hat sich die Internet-Kriminalität verdoppelt, und jeder sechste Cyberangriff auf österreichische Unternehmen war erfolgreich. Daher will man die Anstrengungen im Bereich der Cybersicherheit verstärken und sieht in dem Cyber Defense Center an der FH St. Pölten einen idealen Ort dafür. Durch die Kooperation mit der Cyber Security Austria werde dieser Ort weiter aufgewertet.

Eine besondere Herausforderung sei es, Fachkräfte für den Bereich Cybersicherheit zu gewinnen. In Niederösterreich gibt es daher Initiativen wie den Schulzweig „Management.[Cyber.]Security“ an der BHAK/BHAS Horn oder den Ausbildungsschwerpunkt zum Thema Cyber Security an der HTL St. Pölten. Das Haus der Digitalisierung in Tulln bietet außerdem Angebote für Betriebe wie Webinare, Rechtsberatungen oder Kleingruppen-Workshops zu den wichtigsten Bedrohungsszenarien und Handlungsempfehlungen. Seit 2023 besteht auch eine Partnerschaft zwischen dem Haus der Digitalisierung und dem Innenministerium, bei der mit Roadshows in den Regionen auf die Gefahren aufmerksam gemacht wird.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bezeichnete die Fachhochschule St. Pölten als den richtigen Ort für die Unterzeichnung der Vereinbarung. Sie betonte, dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt und viele Chancen, aber auch Gefahren mit sich bringt. Die Gewährleistung von Frieden und Sicherheit sei eine Kernaufgabe des Staates, die auch im Cyber-Raum wahrgenommen werden müsse. Daher sei es wichtig, am neuesten Stand der Technik zu sein. Tanner bedankte sich bei der Cyber Security Austria für ihre Arbeit und betonte, dass das Abkommen mit dem Verein die Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium intensivieren soll. Die Inhalte dieser Zusammenarbeit umfassen unter anderem die Entwicklung und Förderung von Rahmenbedingungen, die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Cybersicherheit und das Gewinnen von Fachkräften.

Im Zusammenhang mit der Ausbildung von Fachkräften wurde auch ein Programm zur Ausbildung von Hackerinnen vorgestellt. Das „Hackerinnen-Training“ bietet interessierten Frauen ein kostenfreies Training auf Top-Niveau. Seit dem Start des Programms vor sechs Monaten haben bereits 140 Frauen im Alter zwischen 14 und 56 Jahren daran teilgenommen.

Tabelle:

| Ort | Akteure | Aktivitäten |
|———————-|——————————————————–|————————————————————————–|
| Fachhochschule | Verteidigungsministerium, Cyber Security Austria | Unterzeichnung einer Zusammenarbeitserklärung, Besuch des Cyber Defense Centers |
| Niederösterreich | Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Landesregierung | Unterstützung von 1.800 Digitalisierungsprojekten, Förderung von Schulzweigen und Ausbildungsschwerpunkten zum Thema Cybersicherheit |
| Haus der Digitalisierung Tulln | Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung | Bereitstellung von Webinaren, Rechtsberatungen und Kleingruppen-Workshops zu Bedrohungsszenarien und Handlungsempfehlungen |
| Innenministerium | Haus der Digitalisierung Tulln | Partnerschaft für Roadshows zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Gefahren im Cyber-Raum |

Es ist wichtig anzumerken, dass dieser Text eine redaktionelle Zusammenfassung der Pressemitteilung ist und urheberrechtliche Richtlinien beachtet werden müssen.



Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung / ots

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