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Bei den Tampere Indoor Games hat die talentierte Leni Lindner aus Niederösterreich erneut für Aufsehen gesorgt. Sie erreichte am 6. Februar 2025 im 60-Meter-Finale den 5. Platz mit einer Zeit von 7,41 Sekunden. Nur zwei Hundertstel trennten sie von einem Podestplatz, den sie bereits in Aarhus als Dritte sichern konnte. Trotz eines suboptimalen Starts, der zu einer Reaktionszeit von 0,199 Sekunden führte, bleibt Lindner optimistisch. „Es fehlt halt immer ein kleines bissl. Schade, aber wir kämpfen weiter“, äußerte sich ihr Trainer Philipp Unfried, der die Chance auf eine bessere Platzierung erkennt, aber auch die Nervosität seiner Schülerin anmerkt.
Vorbereitungen auf die Hallen-EM
In Tampere konnte sich Lindner als Zweite ihres Vorlaufs in 7,43 Sekunden für das Finale qualifizieren. Dies ist bereits ihr drittes Finale in dieser Saison, nach weiteren Top-Platzierungen in Jablonec und Aarhus. Damit hat die 24-Jährige sehr gute Chancen, sich für die kommende Hallen-EM in Apeldoorn, die vom 6. bis 10. März stattfindet, zu qualifizieren. Der Wettbewerb in Tampere zog nicht nur nationale Athleten an; es war auch Teil der World Athletics Indoor Tour Bronze, was bedeutete, dass zahlreiche internationale Spitzensportler um Ranglistenpunkte konkurrierten, wie tampereenpyrinto.fi berichtet.
Das Event wurde als eines der härtesten Leichtathletik-Meetings Finnlands gewertet, das auch olympische Finalisten anlockte. Die Atmosphäre im Tampere Exhibition and Sports Centre war elektrisierend, mit Zuschauern, die hautnah dabei sein konnten, während die Athleten um Bestzeiten und Punkte kämpften. Es bleibt abzuwarten, ob Lindner nächste Woche in Birmingham ihr erstes Rennen unter 7,40 Sekunden schaffen kann, während sie sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet. Laut krone.at könnte der nächste Wettkampf in England entscheidend für ihre weitere Karriere sein.
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