Im Bahnhof Fels am Wagram beginnen am 28. Februar 2026 umfangreiche Modernisierungsarbeiten, die bis zum 23. März 2026 dauern werden. Während dieser Zeit werden neue Gleise verlegt und Weichen getauscht, um einen langfristig zuverlässigen und sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten. Dies betrifft insbesondere die Bahnstrecke zwischen Kirchberg am Wagram und Hadersdorf am Kamp, die in diesem Zeitraum gesperrt sein wird. Fahrgäste müssen mit einem Schienenersatzverkehr zwischen Kirchberg am Wagram und Krems an der Donau rechnen, der angeboten wird, um die Unterbrechung des Zugbetriebs auszugleichen. Das berichtet oe24.

Die Hauptarbeiten beginnen am 28. Februar um 00:00 Uhr und enden am 23. März um 17:00 Uhr. Zusätzlich wird der Schienenersatzverkehr am 21. und 22. März 2026 auf den Abschnitt zwischen Absdorf-Hippersdorf und Krems an der Donau ausgeweitet. Die Passagiere der Kamptalbahn sind jedoch von diesem Ersatzverkehr nicht betroffen, da die Züge zwischen Hadersdorf und Krems weiterhin planmäßig verkehren.

Beeinträchtigungen durch Baustellen

Die Nutzung der Park&Ride-Anlage am Bahnhof Fels am Wagram wird ebenfalls stark eingeschränkt. Vom 2. Februar bis zum 29. März 2026 stehen den Nutzern lediglich zwei Drittel der Parkflächen zur Verfügung. Die ÖBB bittet alle Fahrgäste, die geänderten Reisebedingungen und den Schienenersatzverkehr zu beachten. Hinweisschilder und Aushänge vor Ort werden zusätzliche Informationen bereitstellen, wie die ÖBB mitteilt.

Aktuell wird zudem eine neue Bike&Ride-Anlage mit 84 überdachten Fahrradstellplätzen und 4 überdachten Mopedstellplätzen fertiggestellt. Zusätzlich werden 30 überdachte Zweiradstellplätze hinzugefügt, was eine Kapazitätssteigerung von 52 Prozent bedeutet. Diese Erweiterung ist Teil der Bestrebungen, die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu fördern und dadurch den innerstädtischen Individualverkehr zu entlasten.

Parkanlagen und Mobilität

Die Park&Ride-Kooperation mit der Deutschen Bahn sowie weiteren Partnern aus der Region zielt darauf ab, ein ausreichendes und vernetztes Park- und Mobilitätsangebot zu schaffen. Das Konzept „Park and Ride“ fördert die Kombination von Parken und Zugfahren, was direkt zur Entlastung des städtischen Verkehrs beiträgt. Zudem wird angestrebt, durch geschicktes Parkraummanagement die bestehenden Parkeinrichtungen besser auszulasten, wie der DB Bahnpark erklärt.

Die anstehenden Bauarbeiten und deren Auswirkungen verdeutlichen die Herausforderungen und Chancen bei der Modernisierung der Bahninfrastruktur. Die ÖBB, unterstützt durch diverse Partner, setzt auf nachhaltige Lösungen, die sowohl die Qualität des Bahnverkehrs verbessern als auch die Zufriedenheit der Fahrgäste erhöhen.