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Im Burgenland sorgt eine Kinder- und Jugendbande für Aufregung: Über 1.200 Einbruchsdiebstähle werden insgesamt 44 Mitgliedern angelastet. Diese ausländischen Jugendlichen, im Alter von 12 bis 17 Jahren, haben die Polizei bereits seit April 2024 in Atem gehalten. Mit Nothämmern schlugen sie Scheiben ein, stehlen Wertgegenstände und fügen so einen Schaden von über einer halben Million Euro zu. Einige Verdächtige, darunter zwei 13-Jährige aus der Slowakei und Serbien, gestanden im Verhör nicht nur zahlreiche Autoeinbrüche, sondern brachten auch ihre Mittäter ins Spiel, wie meinbezirk.at berichtet.
Obwohl mehrere Intensivtäter bereits in U-Haft sitzen, gaben die Einbruchswellen seit Oktober 2024 erneut Anlass zur Besorgnis. Dieses Mal wurden die Gangmitglieder nicht nur bei Autoaufbrüchen, sondern auch beim Eindringen in Geschäftsräume erwischt. Die Ermittlungen schränkten den Kreis der Verdächtigen durch die charakteristische Vorgehensweise bei den Einbrüchen ein. Auch in Verbindung mit zahlreichen Einbrüchen in Kellerabteile und Fahrradräume in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland konnte die Polizei eine Verbindung zu einem 39-jährigen Slowaken herstellen, der mutmaßlich 42 weitere Einbrüche begangen hat, wie noen.at berichtet.
Die jüngsten Vorfälle wecken das Interesse der Polizei, die weiterhin Untersuchungen durchführt und mit weiteren Festnahmen rechnet. Der Gesamtschaden dieser kriminellen Aktivitäten setzt nicht nur ein Zeichen für die ernsthafte Bedrohung durch Jugendkriminalität, sondern auch für die unermüdlichen Anstrengungen der Strafverfolgungsbehörden, um diese organisierte Kriminalität zu bekämpfen.
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