Ein Großbrand hat am 23. Januar 2026 einen Weinkeller im niederösterreichischen Pernersdorf im Bezirk Hollabrunn heimgesucht. Der Einsatz wurde gegen 16 Uhr alarmiert, und etwa 90 Feuerwehrleute von insgesamt acht Feuerwehren sind vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Unter den alarmierten Feuerwehren befinden sich Pernersdorf, Haugsdorf, Pfaffendorf-Karlsdorf und Peigarten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte beobachteten sie eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich des Weinkellers.

Die ersten Löschmaßnahmen wurden sofort von außen eingeleitet, was eine schnelle Reaktion der Feuerwehr auf die Bedrohung durch das Feuer verdeutlicht. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung und der damit verbundenen Gefahr für die Einsatzkräfte wurde die Alarmstufe auf „B3“ erhöht. Dies führte zur zusätzlichen Alarmierung weiterer Feuerwehren, darunter Zellerndorf, Hollabrunn und Guntersdorf.

Herausforderungen bei der Brandbekämpfung

Der Einsatzleiter Johann Wanek stellte fest, dass ein Innenangriff aufgrund der baulichen Gegebenheiten, insbesondere wegen der Holzkonstruktion der Decke, zu riskant sei. Daher erfolgt die Brandbekämpfung ausschließlich von außen und aus gesicherten Bereichen. Insgesamt wurden für den Einsatz zwölf Atemschutztrupps bereitgestellt, um die Lage zu bewältigen.

Solche Brände in Weinkellern sind nicht zu unterschätzen, da sie Risiken und Herausforderungen mit sich bringen, die bei Holz- und Lagerbauten häufig auftreten. Die Brandstatistik, wie sie von der vfdb dokumentiert wird, zeigt, dass besonders in Holzbaukonstruktionen eine fortgeschrittene Brandausbreitung stattfinden kann. Feuerwehren sind daher gefordert, während des Löschvorgangs besondere Vorsicht walten zu lassen.

Hintergrundinformationen zur Brandstatistik verdeutlichen zudem, dass Küchen typischerweise mit 27 % der Brandentstehungen ein Hauptschwerpunkt sind und dass die meisten Brände bis zum zweiten Obergeschoss auftreten. Solche statistischen Erkenntnisse können den Feuerwehren helfen, vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln und zu implementieren.

Die Situation in Pernersdorf hat den Fokus erneut auf die Wichtigkeit der Brandbekämpfung gelegt und die Bereitschaft der örtlichen Feuerwehren unterstrichen. Der Einsatz wird fortgesetzt, während die Feuerwehrleute gegen die Flammen ankämpfen und die Sicherheit der Anwohner gewährleisten.