Niederösterreich

Gründungsvater des ISTA verstorben – LH Mikl-Leitner würdigt Arnold Schmidt

Der renommierte Physiker Arnold Schmidt, einer der Gründungsväter des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stv. Stephan Pernkopf würdigten Schmidt als eine wichtige Persönlichkeit, die wertvolle Grundlagenarbeit für die Wissenschaftslandschaft in Österreich und Niederösterreich geleistet hat.

Das ISTA gilt seit seiner Gründung als eine Erfolgsgeschichte auf dem Gebiet der Grundlagenforschung und hat Weltrang. Forscherinnen und Forscher aus aller Welt kommen nach Klosterneuburg, um hier zu arbeiten, zu lehren und zu forschen. Mit über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus rund 80 Ländern kann das ISTA auf eine hohe Erfolgsquote bei ERC-Grand-Anträgen verweisen. Mikl-Leitner betonte, dass dies ohne die Arbeit von Arnold Schmidt nicht möglich gewesen wäre.

Als enger Mitstreiter von Anton Zeilinger und dem ehemaligen Präsidenten des Weizmann-Institutes Haim Harari hatte Schmidt maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des ISTA. Zudem spielte er eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung und Auswahl der Professorinnen und Professoren. Er war stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rats, Mitglied des Audit Committees und Berater des Präsidenten.

Mit dem kürzlich angekündigten Investitionsvorhaben von Land und Bund in Höhe von 3,28 Milliarden Euro wird das Erbe von Arnold Schmidt weiter gefestigt, so Mikl-Leitner und Pernkopf abschließend.

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