Dreiste Straßenraub in Gmünd: Gehbehinderter Mann wehrt sich!
Dreiste Straßenraub in Gmünd: Gehbehinderter Mann wehrt sich!
Gmünd, Österreich - Am 6. Juli 2025 wurde ein gehbehinderter Mann in Gmünd, Niederösterreich, Opfer eines dreisten Raubes. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:30 Uhr am Bahnhof, als eine 25-jährige Frau aus Tschechien ihm seine Geldbörse und sein Handy entriss und anschließend zu Fuß flüchtete. Der Mann, der auf Hilfe angewiesen ist, erreichte schnell ein nahegelegenes Lokal und bat dort zwei Bekannte um Unterstützung.
Diese beiden Bekannten setzten sich in ein Auto und verfolgten die flüchtige Täterin. Gleichzeitig informierten sie die Polizei über die Situation. Dank ihres schnellen Handelns konnte die Polizei rasch Fahndungsmaßnahmen einleiten und die Täterin wenig später festnehmen. Sie wurde auf frischer Tat mit der Beute aufgegriffen, die aus der Geldbörse und dem Handy des Mannes bestand. 5min.at berichtet, dass die Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems zur Folge hatte, dass die Täterin in die Justizanstalt Krems gebracht wurde.
Randalieren im Krankenhaus
Nach der Festnahme wurde die 25-Jährige zur medizinischen Abklärung ins Landesklinikum Gmünd gebracht. Dort wehrte sie sich jedoch gegen die Maßnahmen der Polizei und schlug um sich. Um die Situation zu entschärfen, wurde die „Schnelle Interventionsgruppe“ (SIG) zur Unterstützung hinzugezogen. Bei der Durchsuchung der Frau fanden die Beamten Suchtgift-Utensilien. Glücklicherweise gab es während des Vorfalls keine Verletzten.noen.at liefert weitere Details zu dieser erschreckenden Tat.
Die wachsende Kriminalität in Österreich, wie sie in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) dokumentiert wird, zeigt, dass solche Überfälle nicht isoliert sind. Diese Statistik hat seit 2001 alle angezeigten Straftaten erfasst und dient der Planung strategischer Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität. Die PKS geht zudem auf die Einflüsse wie Anzeigeverhalten und gesetzliche Änderungen ein und bietet ein Bild der kriminellen Entwicklungen der letzten zehn Jahre. Das Bundeskriminalamt erläutert die Bedeutung dieser Statistiken für die präventive und repressive Kriminalitätsbekämpfung.
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Ort | Gmünd, Österreich |
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