Niederösterreich

Ackerbau in Niederösterreich: Rückgang bei Körnermais, Zuwächse bei Zuckerrüben und Ölkürbis

Spannende Entwicklungen und Trends in der Landwirtschaft von Niederösterreich

In Niederösterreich verzeichnet die Getreideanbaufläche aufgrund verschiedener Faktoren einen Rückgang. Besonders Weichweizen und Roggen mussten Flächenverluste von jeweils etwa 4.000 Hektar hinnehmen. Durumweizen hingegen wurde um ungefähr 2.000 Hektar ausgedehnt, aufgrund attraktiver Preise. Sommergerste konnte den langfristigen Abwärtstrend durch eine Zunahme von rund 2.000 Hektar unterbrechen. Auswinterungsschäden führten zu Flächenverlusten bei Sommergerste im Herbstanbau.

Die Fläche für Körnermais verzeichnet den größten Rückgang mit etwa 10.000 Hektar, bedingt durch niedrige Maispreise und eine Reduktion der industriellen Verarbeitung. Auch Ölraps, Ölsonnenblumen und Sojabohnen verzeichneten eine Reduzierung der Anbaufläche. Überraschenderweise konnte der Öl- und Speisekürbis die Anbaufläche um etwa 2.000 Hektar erweitern. Zuckerrüben verzeichneten einen deutlichen Flächenzuwachs von rund 6.000 Hektar, während Speisekartoffeln ebenfalls einen Zuwachs von etwa 1.000 Hektar verzeichneten. Die Fläche für Stärkeindustriekartoffeln reduzierte sich hingegen um fast 7%.

Im Bereich der BIO-Ackerbauflächen in Niederösterreich zeigt sich ein ähnlicher Trend. Zuwächse verzeichneten Ölkürbis, Speisekartoffeln, Zuckerrüben, Hafer und Sorghumhirse. Verluste gab es hingegen bei Körnermais, Winterweizen, Wintergerste und Roggen.

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