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Die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 wird am 28. März eröffnet und läuft bis zum 8. November. Der Veranstaltungsort ist das Areal des Landesklinikums Mauer. Die Ausstellung trägt den Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ und verspricht, ein bedeutendes kulturelles Ereignis zu werden. In einer feierlichen Eröffnung wandte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vor rund 600 Gästen an die Anwesenden und betonte die Relevanz der Ausstellung für die Region sowie die Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Thema psychische Gesundheit. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Gansch & Breinschmid, während der Bewohnerchor des Pflege- und Betreuungszentrums die Landeshymne sang.

Die Landesausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema psychische Gesundheit zu enttabuisieren und Unterstützung sowie Hilfe anzubieten. In ihrer Ansprache hob Mikl-Leitner die Einzigartigkeit der Ausstellung hervor, die mitten im Klinikbetrieb stattfindet und unterstrich die Wichtigkeit, Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken. Bisher wurden 41 Landesausstellungen durchgeführt, die gemeinsam rund 11 Millionen Besucher nach Niederösterreich brachten. Für diese Ausstellung wurden investierte 43 Millionen Euro in den Standort, einschließlich der Renovierung eines Jugendstil-Ensembles, um die Region Mostviertel zu stärken und als Motor für lokale Entwicklungen zu fungieren.

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Themenschwerpunkte der Ausstellung

Im Fokus der Ausstellung stehen verschiedene Aspekte der geistigen Gesundheit und Krankheit, der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Erkrankungen, sowie die Entwicklung und Veränderung in der Behandlung psychischer Erkrankungen. Zu den zentralen Themen gehören unter anderem:

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  • Suche nach dem Sitz im Körper
  • Errichtung von Heil- und Pflegeanstalten
  • Antipsychiatriebewegung
  • Aktuelle Anliegen der psychischen Gesundheit

Außerdem wird im Haus 18 des Landesklinikums Mauer ein Lernort zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen eingerichtet, um eine Erinnerungskultur zu schaffen. Hier werden die Besucher über die neuesten Forschungsergebnisse zur Heil- und Pflegeanstalt während der NS-Zeit informiert. Der Zugang zu diesem Lernort ist für die Besucher bei freiem Eintritt möglich.

Aktivitäten und Angebote

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Vermittlungsprogramm „Familienspur“, das speziell für Kinder bis 12 Jahre in Zusammenarbeit mit Schulen entwickelt wurde. Der klinische Direktor Christian Korbel betont, dass während der Ausstellung der Schutz der Privatsphäre der Patienten oberste Priorität hat. Ein kuratierter Rundweg wird die verschiedenen Orte auf dem Gelände verbinden und historische Themen verständlich aufbereiten.

Die Region Moststraße bietet zudem vielfältige kulturelle und touristische Angebote, die den Besuchern während der Ausstellungszeit zur Verfügung stehen. Die Eintrittspreise sind mit 12 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder und Jugendlichen sowie einer kostenlosen Option für Kinder unter 6 Jahren familienfreundlich gestaltet. Ab dem 1. April 2026 gibt es außerdem freien Eintritt mit der NÖ-Card. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 18 Uhr, mit letzter Einlassmöglichkeit um 17 Uhr.

Mit der Niederösterreichischen Landesausstellung 2026 wird nicht nur ein kulturelles Ereignis geschaffen, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Aufklärung und Sensibilisierung in Bezug auf das sensible Thema der psychischen Gesundheit unternommen. NÖ.gv.at berichtet, dass diese Veranstaltung als Experiment und Chance angesehen wird, während ORF die aktuellen Anliegen psychischer Erkrankungen in den Mittelpunkt stellt. Zudem hebt Heute.at hervor, dass Themen wie Stress und mentales Wohlbefinden alltagsnah und verständlich präsentiert werden.