Nicole Kidman war der strahlende Mittelpunkt der Chanel Haute-Couture-Show, die während der Pariser Modewoche stattfand. Die Schauspielerin trat in einem beeindruckenden schwarzen Kleid auf, das mit Federn und Pailletten verziert war. Ihre Ankunft sorgte für viel Aufsehen, und sie war ein beliebtes Motiv für die Fotografen vor Ort. Kidman zeigte sich als Meisterin des Posierens und fühlte sich sichtlich wohl in ihrem Outfit. Nach dem Fototermin nahm sie in der Front Row Platz und unterhielt sich angeregt mit der Modeikone Anna Wintour. Damit stellte sie ihren Status als prominentes Gesicht für die Marke unter Beweis, nachdem Chanel kürzlich ihre Rückkehr als Markenbotschafterin bekannt gegeben hatte.

Die Modenschau selbst markierte die erste Haute-Couture-Kollektion des Designers Matthieu Blazy, der mit seiner Präsentation die Zuschauer begeisterte. Unter den prominenten Gästen befanden sich auch Dua Lipa, Charlotte Casiraghi und Tilda Swinton. Die Kollektion, bekannt für ihre Transparenz in den Stoffen sowie zarte Farben und außergewöhnliche Details, umfasste Highlights wie eine Wuschel-Jacke und einen Brautlook mit Hunderten weißen Pailletten. Der Laufsteg selbst war märchenhaft gestaltet und schuf eine traumhafte Atmosphäre, die perfekt zur Haute-Couture-Kultur passte.

Ein besonderes Familienereignis

In einem äußerst besonderen Moment für Kidman debütierte sie zusammen mit ihren Töchtern, Sunday Rose (17) und Faith Margaret (14), die zum ersten Mal gemeinsam eine Mode-Show besuchten. Für Faith war dies zudem die erste Modenschau überhaupt. Kidman schilderte in einem Interview, dass sie ihren Töchtern früher nicht erlaubt hatte, die Modewoche zu besuchen, bis sie alt genug sind, was diesmal nicht der Fall war. Sunday wird bald 16 Jahre alt und hatte kürzlich bereits in der Dior-Show modeln dürfen.

Kidman sprach außerdem über die Herausforderungen, die das Teenageralter mit sich bringt, und betonte die Bedeutung ihrer Beziehungen zu ihren Töchtern. Sie sieht sich als verantwortungsvolle Mutter und genießt die Zeit, die sie gemeinsam mit Sunday und Faith verbringen kann, besonders in solch glamourösen Umgebungen wie der Modewelt.

Die Bedeutung der Haute Couture

Haute Couture, ein Begriff, der für Exklusivität und Luxus steht, hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert in Frankreich, wo Charles Frederick Worth als Wegbereiter gilt. Er gründete 1858 ein Modehaus in Paris und war der erste Designer, der öffentliche Modeschauen veranstaltete und seine einzigartigen Kreationen für wohlhabende Kundinnen entwarf. Haute Couture gilt als höchste Form der Modekunst, meisterhaft geprägt von renommierten Modehäusern wie Dior, Chanel und Balenciaga.

Die Entwicklung der Haute Couture ist untrennbar mit den Prinzipien der individuellen Anfertigung verbunden. Jedes Stück wird speziell für den Kunden entworfen und erfordert Hunderte von Stunden an handwerklicher Arbeit. Aufgrund der hochwertigen Materialien und der zeitaufwändigen Verarbeitung bewegen sich die Preise für Haute-Couture-Mode oft im Bereich von mehreren zehntausend Euro. In Zeiten von digitaler Mode bleibt die physische Präsenz und das handwerkliche Können in der Haute Couture jedoch unersetzlich.

Die Zukunft dieser Kunstform wird durch digitale Trends angereichert, während die Chambre Syndicale de la Haute Couture strenge Anforderungen für die Anerkennung von Modehäusern als Haute Couture aufstellt. Trotz der Herausforderungen bleibt Haute Couture ein unverzichtbarer Bestandteil der Modewelt, gerade auch in den glanzvollen Augenblicken auf roten Teppichen, wo Prominente wie Nicole Kidman ein herausragendes Beispiel für ihre Bedeutung bieten.

Weitere Informationen zur Modenschau finden Sie bei Krone und zu Kidmans Familienmoment bei Elle. Für einen tieferen Einblick in die Geschichte der Haute Couture und ihre Entwicklung besuchen Sie Edler Genuss.