Am 1. April 2026 wird das Schloss Porcia zum Schauplatz einer Lesung des bekannten Autors Marc Elsberg, dessen neuer Thriller sich mit den alarmierenden Folgen von weltweiten Naturphänomenen beschäftigt. In der Geschichte von Elsberg geraten wichtige ökologische Gleichgewichte durcheinander, während Riesenkraken Walhaie in der Karibik angreifen und tote Fische in der Bucht von Triest treiben. Im Dynamo dieser dramatischen Ereignisse steht der IT-Experte Piero Manzano, der ein KI-Programm entwickelt, das frühzeitig vor einer drohenden globalen Mega-Krise warnt. Manzano erhält Unterstützung von Influencer Linus Strand und Meeresbiologin Sarah Keller, die gemeinsam versuchen, die Öffentlichkeit für die drohende Gefahr zu sensibilisieren. Doch ihre Bemühungen bleiben nicht unbemerkt – mächtige Gegner versuchen, sie zum Schweigen zu bringen. Die Lesung wird musikalisch vom Ensemble „Sax4FIVE“ aus der Musikschule Spittal an der Drau begleitet. Der Eintritt kostet 12 Euro für Erwachsene sowie 7 Euro für Schüler und Studenten, Karten sind im Vorverkauf erhältlich.

Technologische Herausforderungen

Die Thematik des Thrillers spiegelt reale Herausforderungen wider, die durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der modernen Gesellschaft aufgezeigt werden. So boomen Technologien rund um KI, angeführt von Tools wie ChatGPT, das von OpenAI, unterstützt von Microsoft und mitgegründet von Elon Musk, entwickelt wurde. Der weltweite KI-Markt wird auf beeindruckende 142,3 Milliarden Dollar geschätzt und könnte bis 2030 auf fast zwei Billionen Dollar anwachsen. Während KI im Alltag bei datengestützten Entscheidungen hilft, kritisieren Experten den erheblichen ökologischen Fußabdruck dieser Technologien.

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Künstliche Intelligenz ist mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Ein großer Teil dieser Energie stammt aus fossilen Brennstoffen, was zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. Schätzungen zufolge verursachen Rechenzentren, die für KI-Anwendungen genutzt werden, derzeit etwa zwei bis vier Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen. In der Spitze kann das Training eines großen KI-Modells bis zu 284.000 kg CO2-Äquivalent emittieren, während der Strombedarf von KI-Anwendungen in Europa bis 2027 um das Dreifache ansteigen könnte, was etwa fünf Prozent des gesamten Stromverbrauchs ausmachen würde. Diese besorgniserregenden Zahlen sind der Grund für die wachsende Forderung nach einer regulierten und nachhaltigen Entwicklung von KI, um negative Umweltfolgen zu vermeiden.

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Der Drang nach Regulierung und Nachhaltigkeit

Angesichts dieser Herausforderungen haben Unternehmen wie Google, Microsoft und mehr Maßnahmen zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen bis 2030 zugesagt. Dennoch bleibt der Trend der hohen Energieaufnahme und des Ressourcenverbrauchs bestehen. Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet, dass der Strombedarf für KI von 2024 bis 2026 stark steigen wird, was den ernsthaften Eindruck hinterlässt, dass ohne die Nutzung erneuerbarer Energien die Klimakrise zu einem noch drängenderen Problem wird.

Zusätzlich wird immer wieder auf die Gefahr verwiesen, die KI-Algorithmen in der Werbung mit sich bringen können, indem sie den Konsum ankurbeln und schließlich negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Greenpeace hat daher die Verträge zwischen Technikunternehmen und fossilen Brennstoffanbietern kritisiert, und Google hat als Reaktion darauf angekündigt, keine maßgeschneiderten KI-Tools mehr für diese Branche zu entwickeln. Der fortwährende Dialog über die richtige Balance zwischen technologischem Fortschritt und Umweltschutz wird von Experten als notwendig erachtet, vor allem in der EU, die an einem neuen KI-Gesetz arbeitet, um die Risiken angemessen zu klassifizieren.

In Anbetracht dieser Diskussionen um KI, Klima und die dramatischen Szenarien aus Elsbergs neuestem Werk, zeigt sich, wie eng Literatur und reale Herausforderungen miteinander verwoben sind. Die Lesung am 1. April wird somit nicht nur zur kulturellen, sondern auch zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung beitragen.