Am Mittwoch fand die Generalversammlung des Zivilschutzverbandes Kärnten statt, bei der ein bedeutender Führungswechsel vollzogen wurde. Nach 15 Jahren im Amt hat Rudolf Schober seine Funktion als Präsident niedergelegt. In seiner Amtszeit hat er den Verband maßgeblich geprägt und den Zivil- und Katastrophenschutz in Kärnten gestärkt. In seiner Dankesrede würdigte Zivilschutzreferent Landesrat Daniel Fellner Schobers Engagement und seinen besonderen Fokus auf Prävention und Bewusstseinsbildung, unter anderem durch Initiativen wie die Kindersicherheitsolympiade.

Sein Nachfolger, Harald Geissler, wurde in der Versammlung gewählt. Geissler bringt umfassende Erfahrung aus den Bereichen Feuerwehr, Katastrophen- und Zivilschutz mit. Seit 2010 ist er Kommandant der Hauptfeuerwache Villach und hat über 4.500 Einsätze absolviert. Zudem ist er seit 2019 Abteilungsleiter der Magistratsabteilung Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt Villach. In seiner neuen Rolle sieht Geissler seine Nominierung als einen Auftrag zur gemeinsamen und überparteilichen Arbeit im Zivilschutz.

Ausblick auf die Zukunft

Der neue Präsident hat sich das Ziel gesetzt, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen und die bestmögliche Sicherheit sowie Vorsorge für die Kärntner Bevölkerung zu gewährleisten. Geissler ist sich der Herausforderungen bewusst, die mit der Leitung des Verbandes verbunden sind, und betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller Beteiligten im Zivilschutz.

Breite Unterstützung durch Organisationen

In einem breiteren Kontext arbeitet der Zivilschutzverband in Österreich eng mit verschiedenen Organisationen zusammen, die sich dem Schutz und der Hilfe für Menschen in Not verschrieben haben. Dazu zählen unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, das Deutsche Feuerwehrverband, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und viele andere Hilfsorganisationen. Diese Organisationen erhöhen die Effizienz im Katastrophenschutz und stellen sicher, dass im Notfall sofortige Hilfe bereitsteht.