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Netanyahu unterstützt Trumps umstrittenen Plan für den Gazastreifen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat starkes Interesse an den umstrittenen Umsiedlungsplänen von US-Präsident Donald Trump gezeigt, die Palästinenser aus dem Gazastreifen umzusiedeln. In einem Interview mit dem US-Sender "Fox News" erklärte Netanyahu, dass es nicht verkehrt sei, den Gazabewohnern die Möglichkeit zu geben, das Gebiet zu verlassen. Trump sieht den Gazastreifen als potenzielle "Riviera des Nahen Ostens" und möchte die rund zwei Millionen dort lebenden Menschen in anderen arabischen Staaten ansiedeln, während das Gebiet für Tourismus attraktiv gemacht werden soll, wie ABC News berichtete.

Die Reaktionen auf Trumps Vorschläge sind international überwiegend negativ. Sowohl die Palästinenser als auch Regierungen in der Arabischen Welt, darunter Ägypten und Jordanien, haben eine Umsiedlung entschieden abgelehnt und warnten vor einer möglichen ethnischen Säuberung. Auch Saudi-Arabien stellte klar, dass es die Idee einer Umsiedlung nicht unterstützen wird, solange nicht ein palästinensischer Staat existiert. Diese schweren Entwürfe von Trump haben bereits zu erheblichen Spannungen geführt, die die fragile Sicherheitslage im Gazastreifen bedrohen könnten, so oe24.

Rubio, der US-Außenminister, versuchte in Guatemala, die Sorge über Trumps Vorschläge zu dämpfen und sprach von einem „großzügigen Angebot“. Jedoch ist die Umsetzung von Trumps Ideen komplex und könnte die aktuelle Waffenruhe gefährden. Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, kommentierte die Situation, indem er Trump aufforderte, diejenigen, die umgesiedelt werden sollen, einfach in ihre Heimat zurückkehren zu lassen. Diese Dynamik manövriert den Konflikt weiter in eine prekäres Terrain und lässt die Frage nach einem langfristigen Frieden in der Region offen.

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Gazastreifen, Palästina
Beste Referenz
oe24.at
Weitere Quellen
abcnews.go.com

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