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Nehammer will Familiennachzug durch DNA-Tests einschränken

DNA-Tests und verschärfte Kontrollen: Wie will Nehammer den Familiennachzug eindämmen?

Bundeskanzler Karl Nehammer kündigte an, die Kontrollen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Familiennachzug von Asylberechtigten nach Österreich zu verschärfen, um möglichen Missbrauch einzudämmen. Zu diesem Zweck sollen DNA-Tests verstärkt eingesetzt werden, insbesondere bei Zweifeln an der tatsächlichen Verwandtschaft. Die Innen- und Außenminister wurden angewiesen, in den kommenden Tagen wirksame Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, um den Familiennachzug unter strikterer Überprüfung zu stellen.

Der Schwerpunkt liegt darauf, die Verbindung zwischen Asylbewerbern und ihren angegebenen Familienangehörigen genauer zu überprüfen. Besonders geschulte Dokumentenprüfer werden verstärkt eingesetzt, um mögliche Fälschungen oder Unstimmigkeiten aufzudecken. Durch verstärkte Sicherheitsüberprüfungen und die Implementierung von DNA-Tests sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um eine verlässliche Nachweisbarkeit der Verwandtschaftsverhältnisse zu gewährleisten.

Die Diskussion über den Familiennachzug wurde vor allem durch die Wiener Stadtregierung angestoßen, die die Einführung einer Wohnsitzauflage für Asylberechtigte forderte. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Belastung für Wien zu verringern, da viele Asylberechtigte aus anderen Bundesländern in die Hauptstadt ziehen. Allein im vergangenen Monat wurden 350 Kinder durch den Familiennachzug neu in die Wiener Schulen aufgenommen, was die Debatte um die Kontrolle und Regulierung des Familiennachzugs weiter befeuert hat.

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