Am 2. Dezember 2025 wird Lublin in Polen zur Bühne für herausragende Schwimmleistungen, insbesondere von österreichischen Athleten bei der Kurzbahn-EM. Luka Mladenovic hat sich mit einer beeindruckenden Zeit von 56,65 Sekunden über 100 m Brust ins Finale geschwommen und dabei den österreichischen Rekord um 0,15 Sekunden verbessert. Dieser Rekord wurde zuvor von Bernhard Reitshammer gehalten. Mladenovic lebt seit August in Minnesota, wo er trainiert und studiert, mit dem Ziel, sich für die Olympischen Spiele 2028 qualifizieren.

Die Teilnahme an diesem großen Event zeigt das Engagement der österreichischen Schwimmer und deren Fortschritte. Neben Mladenovic haben auch andere Athleten bemerkenswerte Leistungen gezeigt: Simon Bucher verpasste das Finale über 50 m Delfin nur um 0,11 Sekunden und landete mit einer Zeit von 22,56 Sekunden im Semifinale auf dem neunten Platz. Lukas Edl erreichte über 100 m Delfin ebenfalls das Semifinale, verbesserte seine persönliche Bestzeit um 0,21 Sekunden und kam auf 22,69 Sekunden.

Weitere bemerkenswerte Leistungen

Valentin Bayer schwamm im Semifinale über 100 m Brust mit 57,85 Sekunden und belegte den 16. Platz, was ein wenig langsamer war als sein Vorlauf. Außerdem dauerten die Bemühungen von Aviva Hollinsky, die als EM-Debütantin antrat, Früchte an: Sie erreichte das Semifinale über 200 m Lagen in 2:11,02 Minuten und wurde 16.

Ein weiteres Highlight war die Mannschaftsleistung von Heiko Gigler, der als Startschwimmer der 4 x 50 m Kraulstaffel eine Zeit von 21,05 Sekunden erzielte und somit einen neuen Rekord für Österreich aufstellte. Die gesamte Staffel, bestehend aus Leon Opatril, Edl und Alexander Trampitsch, verbesserte den Rekord auf 1:25,30 Minuten, landete aber nur auf dem neunten Platz, 0,15 Sekunden hinter den Endlauf-Plätzen.

Titel und Platzierungen

Die Titelentscheidungen der in Lublin stattfindenden Wettkämpfe waren ebenfalls beeindruckend. Isabel Gose aus Deutschland setzte mit einer Zeit von 3:54,33 Minuten über 400 m Kraul einen neuen Europarekord. Jack McMillan aus Großbritannien sicherte sich den Titel mit 3:36,33 Minuten. Bei den Staffeln gingen die Frauen aus den Niederlanden in 1:33,85 Minuten und die Männer aus Italien in 1:22,90 Minuten als Sieger hervor.

Österreich hat im Schwimmsport eine stolze Geschichte und verfolgt beständig die Verbesserung von Rekordzeiten. Die österreichischen Schwimmrekorde werden für Männer und Frauen separat anerkannt, sowohl auf der Langbahn (50 m) als auch auf der Kurzbahn (25 m) durch den Österreichischen Schwimmverband. Besonders die Leistungen von Mladenovic unterstreichen das Potenzial und die Ambitionen in Österreichs Schwimmszene, insbesondere in Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele.

So wird die Kurzbahn-EM in Lublin nicht nur zu einem Wettbewerb um Medaillen, sondern auch zu einer Plattform zur Stärkung der zukünftigen Schwimmhelden Österreichs.