Menowin Fröhlich, der 38-jährige Popsänger, kehrt zurück zur Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Wie oe24 berichtet, wollte er ursprünglich seine Tochter Jiepen zum Casting in Köln begleiten. Spontan wurde Menowin von Dieter Bohlen, dem bekanntesten Juroren der Show, gebeten, selbst vor die Jury zu treten.
Die neue Staffel von DSDS beginnt am Samstag um 20:15 Uhr bei RTL. Menowin, der 2005 und 2009 im Finale der Show stand, hat sich entschlossen, einen dritten Versuch zu wagen, um „Superstar“ zu werden. Mahrokh, wie Menowin mit bürgerlichem Namen heißt, verlor 2010 im Finale gegen Mehrzad Marashi. Während seiner bisherigen Karriere war er immer wieder in den Schlagzeilen, nicht nur wegen seines Talents, sondern auch wegen zahlreicher Skandale und rechtlicher Probleme.
Ein Blick auf Menowins Karriere
Menowin Fröhlichs Weg zur Musik begann in der Band V9, die er Ende der 1990er Jahre mit Freunden gründete. Seinen ersten großen Auftritt hatte er 2005 bei DSDS, wo er die letzten 20 Kandidaten erreichte, allerdings aufgrund einer Verhaftung den Wettbewerb abbrechen musste. Nach seiner erneuten Teilnahme 2009 erlangte er große Bekanntheit, obwohl es zwischen den Finalisten eine Kampagne, die als gegen ihn gerichtet empfunden wurde, gab. So rief die Bild-Zeitung zur Stimmenabgabe für Marashi auf, was die Öffentlichkeit zutiefst spaltete.
Obwohl er in der Vergangenheit mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert war, hat Dieter Bohlen ihn als talentiert bezeichnet und ihm eine erneute Chance gegeben. Die Jury, zu der auch Bushido gehört, zeigte sich positiv über Menowins Rückkehr. Longtime fan, Isi Glück, sieht ihn als geborenen Entertainer und ist gespannt auf seine Leistungen in der aktuellen Staffel.
Familie und Privatleben
Menowin hat eine Tochter, Jiepen, die 17 Jahre alt ist und in Darmstadt lebt. Sie möchte, wie ihr Vater, in die musikalischen Fußstapfen treten. Menowin hat insgesamt fünf Kinder, von denen drei aus früheren Beziehungen stammen. Er heiratete 2019 seine Partnerin Şenay Ak, die er 2025 verließ. Sein familiärer Hintergrund ist ebenfalls bemerkenswert; er stammt aus einer Sinti-Familie und hatte eine schwierige Kindheit in München.
Trotz seiner verheerenden rechtlichen Probleme, darunter Verurteilungen wegen Körperverletzung und Drogendelikten, bleibt Menowin ein umstrittener, aber auch bewunderter Künstler. Seine musikalische Karriere umfasst eine Reihe von Singles und Alben, von denen einige beachtliche Chartplatzierungen erreichten. Während er sich auf den Wettbewerb vorbereitet, bleibt abzuwarten, wie seine Rückkehr bei den Zuschauern ankommt.



