Herzogin Meghan und Prinz Harry sehen sich in der letzten Zeit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf ihre Zusammenarbeit mit Netflix. Berichte darüber, dass Netflix die Partnerschaft mit dem Paar beenden möchte, machten bereits Anfang März 2026 die Runde. Diese Entwicklung folgt auf einen Wechsel in der Stimmung innerhalb des Unternehmens, wo Insider von einer zunehmend angespannten Atmosphäre berichten. Netflix-Co-CEO Ted Sarandos soll genug von den Sussexes haben und nur noch über Anwälte kommunizieren wollen; diese Behauptungen wurden jedoch von einem Sprecher von Netflix als „absolut unzutreffend“ zurückgewiesen. Der Austausch zwischen Meghan und Sarandos sei durchweg direkt geblieben, betont die Plattform.
Meghan, die seit ihrem royalen Rückzug vor sechs Jahren immer wieder in Negativ-Schlagzeilen steht, soll in Online-Meetings mit Netflix offenbar problematisches Verhalten an den Tag gelegt haben. Insider berichten, dass sie „verschwunden“ sei, wenn sie sich beleidigt fühlte oder ihre Vision als eingeschränkt wahrnahm. In solchen Momenten habe sie als störend empfunden, dass Prinz Harry während Meetings oft zu Wort kommen wollte. Die Anwälte von Meghan wiesen die Vorwürfe zurück und erklärten, dass sie von zu Hause aus arbeite und gelegentlich durch ihre kleinen Kinder abgelenkt werde. Michael J. Kump, Meghans Anwalt, bezeichnete die Anschuldigungen als Teil eines „misogynen Narrativs“.
Vorwürfe gegen Meghan
Insider bezogen sich auch auf konkrete Vorfälle, in denen Meghan Harry in der Sitzung nie ausreden ließ und sich sogar in seine Gedankengänge einmischte. Diese Vorwürfe wurden von Harry selbst als „kategorisch falsch“ bezeichnet. Der Anwalt Kump unterstrich zudem, dass es normal sei, während virtueller Meetings Mikrofon oder Kamera auszuschalten. Dennoch bleibt ein altersbedingter Druck auf Meghan, der durch die Negativspektrum ihrer Rückkehr ins öffentliche Leben verstärkt wurde.
Das Paar hat auch gegen die Inhalte eines neuen Enthüllungsbuches von Autor Tom Bower über die Royals gewettert, das zusätzliche kritische Vorwürfe gegen sie aufwirft. In dieser Hinsicht äußerten sich Meghan und Harry, indem sie die Anschuldigungen als „Verschwörungen und Melodramatik“ abtun und ihr Bestreben betonten, ihr öffentliches Image in den USA besser zu kontrollieren.
Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit
Die Schwierigkeiten, die Meghan und Harry in ihrer Beziehung zu Netflix erleben, könnten als Teil eines größeren Trends betrachtet werden, der die britische Monarchie und die Öffentlichkeit betrifft. Das öffentliche Interesse an den Royals bleibt ambivalent, besonders in Anbetracht diverser Skandale, die das britische Königshaus in den letzten Jahren erschüttert haben. Der Druck auf die Monarchie, sich anzupassen und Reformen zu erwägen, ist spürbar. Dies zeigt sich auch in den Reaktionen auf andere royale Skandale, etwa die Verwicklungen des Prinzen Andrew.
Insgesamt scheinen die Herausforderungen, vor denen Meghan und Harry stehen, weitreichende Implikationen für ihre weitere Karriere und öffentliche Wahrnehmung zu haben. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sie aus dieser kritischen Phase herauskommen können.


