Am 13. April 2026 fand im Millenniumssaal in St. Pölten die Wahl zur Niederösterreichischen Weinkönigin 2026 statt. Mit Freude wurde Marie Huber aus Schranawand zur neuen Weinkönigin, Marie I., gekrönt. Ihre Vizekönigin, Laura Neustifter aus Poysdorf, wird sie in den kommenden zwei Jahren unterstützen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in ihrer Eröffnungsrede die immense Bedeutung der Weinkönigin als Aushängeschild der Region und des Weinbaus.

Niederösterreich ist die größte Weinbauregion Österreichs und besitzt einen internationalen Ruf, was den Weinanbau betrifft. Wein spielt eine zentrale Rolle im Tourismus: Jeder fünfte Gast kommt wegen Wein und Kulinarik, während jede dritte Übernachtung in einer Weinbauregion stattfindet. Mikl-Leitner hob zudem die Wichtigkeit von Veranstaltungen wie dem Weinfrühling und Weinherbst hervor, die das regionale Weinangebot ins Rampenlicht rücken.

Die neuen Hoheiten und ihre Hintergründe

Marie Huber zeigte sich erfreut über das ihr entgegengebrachte Vertrauen und die Ehre, Niederösterreich als Botschafterin der Weinkultur zu vertreten. Die neue Weinkönigin hat die HBLA für Wein- und Obstbau Klosterneuburg mit Auszeichnung abgeschlossen und bringt praktische Erfahrung im Weinbau mit. Ihre Vizekönigin Laura Neustifter wuchs im familieneigenen Weinbaubetrieb auf und hat sich in Grafik- und Kommunikationsdesign ausbilden lassen.

Bundesweinkönigin Laura Hummel, die bis August im Amt bleibt, sprach über die bereichernde Zeit, die sie im Amt hatte, und betonte die Freundschaft zur neuen Weinkönigin. NÖ Weinbaupräsident Reinhard Zöchmann dankte den abgelösten Weinköniginnen und Vizeköniginnen, die sich in den vergangenen Jahren für den niedersächsischen Weinbau engagiert haben.

Die Tradition der Weinhoheiten

Die Wahl der Niederösterreichischen Weinkönigin erfolgt durch eine Expertenkommission, die aus Vertretern des Weinbauverbandes, der Weinwirtschaft und den Medien besteht. Die Weinkönigin wird für zwei Jahre gewählt und repräsentiert das Weinland Niederösterreich. Die Anforderungen umfassen einen persönlichen Kontakt zum Weinbau sowie hohe Fachkompetenz und ein professionelles Auftreten.

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Zu den Aufgaben der Weinkönigin gehören die Präsentation des niederösterreichischen Weins, kommentierte Weinverkostungen und Fachvorträge. Außerdem nimmt sie an zahlreichen Fachveranstaltungen und Eröffnungen teil, um das Image des niederösterreichischen Weins zu optimieren und die Nachfrage zu steigern. Traditionell kleiden sich die Weinköniginnen in Dirndln und tragen Krönchen, während im Jahr 2024 eine neue Ära mit bunten „Business-Anzügen“ eingeläutet wurde.

Die erste Niederösterreichische Weinkönigin wurde bereits 1955 gekrönt, und seitdem hat sich die Rolle bedeutend weiterentwickelt, was die Relevanz des Weinbaus in der Region unterstreicht. Weitere Informationen sind auf den Webseiten von Niederösterreich.gv.at und Wikipedia verfügbar.