Maduro warnt vor Sklavenfrieden: Spannungen mit den USA eskalieren!
Venezuelas Maduro lehnt US-Forderungen ab, betont Souveränität und Freiheit. Spannungen nach Ultimatum steigen.

Maduro warnt vor Sklavenfrieden: Spannungen mit den USA eskalieren!
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat sich entschieden gegen einen „Sklavenfrieden“ mit den USA ausgesprochen. In seinen Äußerungen stellte er klar, dass er ein Verlangen nach Frieden in einer Form sehe, die Souveränität, Gleichheit und Freiheit garantiert. Vor diesem Hintergrund hat die angespannten Beziehung zwischen Venezuela und den USA in den letzten Wochen zugenommen, insbesondere nachdem US-Präsident Donald Trump den Luftraum über Venezuela für „geschlossen“ erklärte, was als direkte Provokation wahrgenommen wird.
Ein Telefonat zwischen Trump und Maduro brachte keine Klärung, da die Details der Gespräche geheim gehalten wurden. Berichten zufolge hatte Maduro in einem früheren Gespräch eine Amnestie für sich und seine Familie sowie die Aufhebung der schweren US-Sanktionen gefordert. Diese Forderungen wurden von Trump weitgehend abgelehnt. Zudem soll Maduro ein Ultimatum zur Flucht aus dem Land gestellt worden sein, welches am Freitag abgelaufen ist, was die Schließung des Luftraums zur Folge hatte. Maduro bezeichnete die US-Politik in diesen Zusammenhang als „psychologischen Terrorismus“ und sprach von 22 Wochen ununterbrochener Aggression gegen sein Land.
Militärische Präsenz und historische Spannungen
Die Situation wird durch die verstärkte US-Militärpräsenz in der Region verschärft. Seit September haben die USA mehrere Kriegsschiffe, darunter den modernen Flugzeugträger USS Gerald R Ford, der als eine der leistungsfähigsten militärischen Plattformen gilt, vor der Küste Venezuelas stationiert. Dies stellt die größte US-Militärpräsenz in der Karibik seit der Kuba-Krise dar. Zwischen dem 4. September und heute wurden mindestens 21 Luftangriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler durchgeführt, was zu 83 Todesfällen geführt hat.
Die Trump-Administration gestattet militärische Aktionen gegen venezolanische Schiffe, die des Drogenhandels verdächtigt werden. Die US-Regierung behauptet, unter Maduro habe Venezuela den Status eines Narco-Staates erreicht, während Maduro schwere Vorwürfe wegen Menschenrechtsverletzungen stets zurückweist. Die spannungsgeladene Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern reicht fast drei Jahrzehnte zurück und hat sich insbesondere unter den Präsidentschaften von Hugo Chávez und Maduro weiter verschärft.
Das innenpolitische Klima in Venezuela
Trotz der äußeren Bedrohungen appelliert Maduro an die Bevölkerung, standhaft zu bleiben. Vizepräsidentin Delcy Rodríguez betont den unverzichtbaren Kampf um die nationale Souveränität und die Kontrolle über die Ressourcen Venezuelas. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez ruft die Bürger auf, trotz der Herausforderungen und Bedrohungen solidarisch auf die Straße zu gehen. Infolgedessen hat Maduro auch die militärischen Kräfte mobilisiert, um den inneren Zusammenhalt zu stärken.
Seit 2014 haben über 7 Millionen Venezolaner das Land verlassen, was die massive humanitäre Krise verdeutlicht, die durch extreme Armut und Hyperinflation verstärkt wird. Die internationale Gemeinschaft betrachtet viele der kommenden Entwicklungen mit wachsender Besorgnis, während die USA sich weiterhin für einen Regimewechsel in Venezuela einsetzen.
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