Am Samstag, dem 28. Februar 2026, feiert das MusikTheater an der Wien die Premiere von Florian Leopold Gassmanns komischer Oper „L’opera seria“. Die Aufführung beginnt um 19:00 Uhr und wird von dem renommierten französischen Dirigenten Christophe Rousset geleitet, der auf Musik des 18. Jahrhunderts spezialisiert ist. Das Ensemble Les Talens Lyriques wird musikalisch für einen besonderen Abend sorgen. Der Regisseur Laurent Pelly, bekannt für seine kreative Inszenierung von Satiren, bringt diese Oper zurück in die Stadt, in der sie 1769 uraufgeführt wurde, im damaligen Burgtheater.

„L’opera seria“ behandelt die chaotischen Vorbereitungen für die Aufführung der neuen Oper „Oranzebe“, die von den Charakteren Sospiro, dem Komponisten, und Delirio, dem Dichter, inszeniert wird. Mit Themen wie finanziellen Kürzungen, egozentrischen Künstlern und familiären Einmischungen, endet die Aufführung in einem humorvollen Chaos. Laut oe1kalender schafft die Oper eine Parodie auf die ernsten Strukturen der damaligen Opernwelt, wo arrogante Sänger und unnötige Virtuosität thematisiert werden.

Weitere Aufführungstermine und Ticketverkauf

Die Premiere wird von weiteren Aufführungen begleitet, die an folgenden Terminen stattfinden:

  • Montag, 2. März 2026
  • Mittwoch, 4. März 2026
  • Samstag, 7. März 2026
  • Montag, 9. März 2026
  • Mittwoch, 11. März 2026

Alle Vorstellungen beginnen um 19:00 Uhr. Tickets sind an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater, Theater an der Wien) sowie online und im Callcenter von Wien Ticket erhältlich. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite wien-ticket.at.

Einführung zur Aufführung

Die Zuschauer können sich auf eine Einführung zur Aufführung freuen, die 30 Minuten vor dem Vorstellungsbeginn beginnt. „L’opera seria“ wird in italienischer Sprache aufgeführt, ergänzt durch deutsche und englische Übertitel, was sie für ein breiteres Publikum zugänglich macht, wie auch Theater Wien betont.

Durch ihre satirische Betrachtung des Operngeschäfts und die scharfsinnige Beobachtung von Charakteren und deren Interaktionen hebt Gassmanns Werk die Absurditäten des Genres hervor und bleibt bis heute relevant. Bei der Co-Produktion mit dem Teatro alla Scala in Mailand wird das musikalische und komödiantische Talent von Gassmann neu interpretiert und lädt die Zuschauer zu einem wunderbaren Abend in Wien ein.