Am 14. Februar 2026 kam es kurz vor 18:45 Uhr zu einem Lkw-Brand auf der A1 Westautobahn bei Altlengbach, Niederösterreich. Wie fireworld.at berichtet, wurden die Feuerwehren Eichgraben und Altlengbach alarmiert, nachdem festgestellt wurde, dass ein Sattelzug in Vollbrand stand. Die Feuerwehr führte umgehend einen Löschangriff durch.
Die Löscharbeiten gestalteten sich als herausfordernd aufgrund der Ladung des Fahrzeugs, welches mit Apfelpaletten beladen war. Einsatzleiter entschied sich, den brennenden Sattelzug mit Löschschaum zu „fluten“, um die Flammen effektiv zu bekämpfen. Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei von nachrückenden Einsatzkräften, die die Wasserversorgung sicherstellten.
Absicherung der Unfallstelle
Zur Sicherheit der Einsatzkräfte und zur Absicherung des Bereichs waren Polizei und die Autobahn- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (Asfinag) vor Ort. Auch der Rettungsdienst des Samariterbundes Altlengbach sowie der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes waren im Einsatz, um Unterstützung zu leisten. Es gab zum Glück keine Berichte über Verletzte.
In einem breiteren Kontext könnten solche Vorfälle laut der FeuerTrutz-Statistik über Brandursachen relevant sein, die ein umfassendes Bild über die häufigsten Ursachen von Bränden liefert. Zwischen 2015 und 2024 wurden jährlich etwa 2.000 Brandursachenermittlungen durchgeführt, wobei die Ergebnisse in Schadendatenbanken gesammelt und statistisch ausgewertet werden. Hierbei bleibt der Anteil für Brandursachen wie Elektrizität oder menschliches Fehlverhalten stabil, während eine Zunahme von Bränden durch akkubetriebene Geräte festgestellt wurde.
Die Feuerwehrleute bei solchen Einsätzen arbeiten unter enormen Druck, insbesondere wenn die zu löschenden Materialien, wie in diesem Fall Apfelpaletten, brennbare Eigenschaften aufweisen. Der Vorfall auf der Westautobahn verdeutlicht die Wichtigkeit von schnellem Handeln und effektiven Löschmethoden, um größere Schäden und mögliche Verletzungen zu vermeiden.