
Die Stadt Linz und die Linz AG setzen ein starkes Zeichen für sozial benachteiligte Haushalte: Bis zum 31. März 2025 bleibt die freiwillige Stromkostenbremse aktiv, um Menschen in finanzielle Notlagen während der kalten Jahreszeit zu unterstützen. "Gerade in Zeiten steigender Belastungen müssen wir gezielte Unterstützung anbieten", erklärt Dietmar Prammer, Vizebürgermeister der Stadt Linz. Die Initiative soll Menschen helfen, die Angst vor Energieabschaltungen zu überwinden, indem sie für ein Grundkontingent von bis zu 2.900 Kilowattstunden einen Zuschuss von 10 Cent pro Kilowattstunde gewährt. Anträge für diese Unterstützung können persönlich oder per E-Mail gestellt werden, wobei ein gültiger Sozialhilfebescheid als Nachweis dient, wie meinbezirk.at berichtete.
Wichtige Details zur Stromkostenbremse
Die Stromkostenbremse richtet sich an Haushalte mit einem aktiven Stromliefervertrag. Sie ermöglicht einen Zuschuss für den Grundkontingent von 2.900 kWh, was etwa 80 Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs in Österreich entspricht. Der Unterstützungsbetrag liegt im Vorkrisen-Niveau: Ab einem Preis von 10 Cent pro kWh greift die Maßnahme und unterstützt Haushalte bis zu einem oberen Schwellenwert von 25 Cent pro kWh ab Juli 2024. Dies bedeutet einen maximalen Zuschuss von 15 Cent pro kWh, wie linzag.at erklärt. Von dieser Form der Unterstützung profitieren die Linzerinnen und Linzer, die zurzeit finanzielle Schwierigkeiten erleben, und erhalten somit eine grundlegende Entlastung.
Diese Initiative ist nicht nur ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, sondern zeigt auch die Verantwortung der Stadt Linz und der Linz AG gegenüber ihren Bürgern. Vizebürgermeisterin Karin Hörzing betont die Bedeutung der Stromkostenbremse als ein wichtiges Zeichen der Solidarität zum Jahresbeginn. Die Maßnahme zielt darauf ab, den vom Unternehmen angebotenen Schutz vor Energieabschaltungen für bedürftige Haushalte bis zum Frühlingsbeginn aufrechtzuerhalten.
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