Am 18. Februar 2026 fand der Politische Aschermittwoch der steirischen SPÖ in der Zechnerhalle in Kobenz statt. Vor rund 500 Gästen präsentierte sich der steirische Parteivorsitzende Max Lercher als klarer Kritiker der FPÖ und wandte sich gegen die alltägliche Symbolpolitik der Partei. Er forderte ein öffentliches System, das es Menschen ermögliche, von Vollzeitarbeit leben zu können, ohne auf Förderungen angewiesen zu sein. Lercher machte deutlich, dass die Sozialdemokratie die Aufgabe hat, das Wohlstandsversprechen zu erneuern und die Sorgen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto der Zusammenkunft und des Dialogs. Lercher begann seine Rede nach dem traditionellen Bieranstich mit humorvollen Anmerkungen über den Koralmtunnel und die FPÖ. Er kritisierte nicht nur die Freiheitlichen, sondern auch die ÖVP, die er als korrupt bezeichnete. Besonders gerichtet war seine Kritik an Gust Wöginger. Lercher warnte vor einer potenziellen Ungarn-ähnlichen Entwicklung in der Steiermark.
Politische Einblicke und Forderungen
In seinen Ausführungen sprach Lercher auch über die Notwendigkeit von sozialer Gerechtigkeit. Er betonte, dass die Sorgen der Bevölkerung im Zentrum der politischen Diskussion stehen sollten. Olivia Janisch, Gastrednerin von Vida, sprach über die schlechten Arbeitsbedingungen vieler Arbeitnehmer und forderte grundlegende Veränderungen in diesem Bereich. Christoph Peschek, Vertreter von Blau-Weiß Linz, lobte Lerchers Engagement und thematisierte die Bedeutung von Bildungschancen für die Menschen in der Steiermark.
Ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen hat Elke Florian, die SPÖ-Bürgermeisterin aus Judenburg. Sie wies auf die geringen Zahlen weiblicher Ortschefs hin und forderte mehr finanzielle Unterstützung für die Gemeinden, um einen Wandel in der politischen Landschaft zu bewirken. Daniel Fellner, der designierte Nachfolger von Peter Kaiser, nahm ebenfalls Stellung und kritisierte die FPÖ scharf. Er hob die Bedeutung des Sozialstaates und der Integration hervor, insbesondere im Hinblick auf den Spracherwerb.
Ein Aufruf zu mehr Zusammenhalt
Der Abend fand seinen Abschluss mit einem klaren Appell an die Gäste: Der Zusammenhalt in Österreich sei entscheidend, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern. Auf der Veranstaltung wurden die zentralen Themen der Sozialdemokratie klar erkennbar, und der Wille zur Veränderung war spürbar. Die SPÖ setzt ein Zeichen für eine soziale und gerechte Zukunft, ohne den Weg der symbolischen Politik zu gehen.
Für weitere Informationen bietet die SPÖ auf ihrer Plattform umfassende Einsichten in ihre politischen Positionen und Ziele an. Besuchen Sie hierfür die Webseite spoe.at.