In Stuben am Arlberg herrschen derzeit extreme Winterbedingungen. Innerhalb von nur 20 Minuten fiel dort eine Neuschneedecke von 15 cm. Dieser Neuschnee ist Teil eines der intensivsten Schneefälle der letzten Jahre, der die Region fest im Griff hat. In St. Christoph am Arlberg, auf einer Höhe von 1.800 m, messen die Aufnahmen eine Schneedecke von 1,3 bis 1,5 Metern.

Für die kommenden Tage wird weiterer Schneefall erwartet. Bis Mittwochmorgen rechnen Meteorologen mit weiteren Niederschlägen, was die bereits bestehende Lawinenwarnstufe von 4 von 5 als hoch einschätzt. Aktuelle Unwetterwarnungen sind aktiv und betreffen insbesondere den Ostalpenraum, wo eine wechselhafte West- bis Nordwestströmung vorherrscht.

Prognose und Gefahren

Wie oe24 berichtet, dominieren Wolken sowie Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer vor allem im Norden und Osten. Im Gegensatz dazu bleibt es alpensüdseitig und im Südosten zeitweise sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen lebhaft aus West bis Nordwest, während die Frühtemperaturen zwischen -5 und +3 Grad liegen. Tagsüber wird mit Höchsttemperaturen zwischen 0 und 7 Grad gerechnet.

Die Warnung erstreckt sich über gelbe Warngebiete, die eine erhöhte Unfallgefahr auf schneeglatten Straßen anzeigen. Die Passierbarkeit der Straßen könnte sich weiter verschlechtern, was zu Verkehrsbehinderungen führen kann. Ein weiterer Wetterumschwung wird am Mittwoch erwartet, wenn eine Warmfront in den Westen Schnee und Regen bringt. Die Schneefallgrenze könnte dabei auf 1.000 m ansteigen.

Informationen zur Unwetterlage in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über die aktuelle Wettersituation in Deutschland, wo ebenfalls Unwetterwarnungen für bestimmte Landkreise ausgelobt wurden. Diese Warnungen werden farblich angezeigt, wobei grau eingefärbte Landkreise keine aktuellen Warnungen aufweisen. Die Warnsysteme bieten Informationen zu verschiedenen Wetterphänomenen, einschließlich Windböen, Starkregen, Schneefall und Glätte.

Die Unwetterwarnungen sind in vier Gefahrenstufen kategorisiert, wobei Stufe 1 einfache Wetterwarnungen darstellt und Stufe 4 Extremwetter wie Orkanböen über 140 km/h beschreibt. Viele Landkreise sind derzeit von mehreren Warnungen betroffen, was die Notwendigkeit unterstreicht, aufmerksam zu bleiben und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Zusätzlich bietet die Unwetterzentrale eine umfassende Übersicht über bevorstehende Unwetter in Deutschland. Informationen zu Sturm, Starkregen, Gewitter und anderen Wetterrisiken sind rund um die Uhr verfügbar. Meteorologen arbeiten permanent an der Aktualisierung dieser Warnungen, um die Bevölkerung rechtzeitig und genau zu informieren.

In Anbetracht der aktuellen Wetterlage sowie der Unwetterwarnungen wird geraten, sich über die Verkehrssituation zu informieren und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sicher unterwegs zu sein.