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Kritik an Bürgermeister Koza: Schlechte Arbeit hängt nicht an mir – Sparkurs in Vösendorf geplant

Koza: Die bittere Wahrheit hinter dem politischen Erfolg

Bürgermeister Hannes Koza, Mitglied der ÖVP, hat nach den turbulenten Monaten in Vösendorf angekündigt, sich aus allen Parteifunktionen außerhalb der Gemeinde zurückzuziehen. Koza erlebte schwierige Zeiten, als eine gefälschte Rechnung seine Position gefährdete und letztendlich zu Neuwahlen führte. Trotz der Kritik seitens der Gemeindeaufsicht sicherte er sich bei den Wahlen eine absolute Mandatsmehrheit. Das Verhältnis zur niederösterreichischen Volkspartei ist jedoch gespannt, was ihn dazu bewegt, seine Funktionen außerhalb Vösendorfs niederzulegen.

In einem Interview äußerte sich Koza zu den Vorfällen und betonte, dass er die Verantwortung für die Verwaltungsfehler übernimmt, diese jedoch nicht allein auf sich lasten dürfen, da die Gemeinde von vielen Mitarbeitern geleitet wird. Er sieht die Neuwahlen als Beweis für sein Standing in der Bevölkerung und betont, dass er stets für das Wohl aller Bürger, unabhängig von Alter oder Beruf, gearbeitet hat.

Trotz der Beanstandungen der Gemeindeaufsicht plant Koza, die Verwaltung zu verbessern und notwendige Veränderungen vorzunehmen. Er betrachtet den Bericht der Gemeindeaufsicht als politischen Freispruch und beabsichtigt, die Verwaltungsfehler aufzuarbeiten. Um die finanzielle Situation der Gemeinde zu stabilisieren, ist ein Sparkurs unumgänglich, worauf bereits das Land Niederösterreich hingewiesen hat.

Koza möchte Vösendorf weiterhin aufblühen lassen, bekräftigt seine Offenheit für Zusammenarbeit im Gemeinderat und strebt einen Grundkonsens mit allen Parteien an. Obwohl er nun über eine absolute Mandatsmehrheit verfügt, plant er keine Koalition. Trotz seines Wahlsiegs hat Koza ein schwieriges Verhältnis zur ÖVP Niederösterreich, was ihn dazu bewegt, sich aus allen Parteifunktionen außerhalb Vösendorfs zurückzuziehen und eine mögliche politische Karriere auszuschließen.

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