US-Präsident Donald Trump hat Gespräche mit der iranischen Führung vorerst ausgeschlossen. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, dass die iranische Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung „weg“ seien. Sein Kommentar folgte auf eine Reihe gewaltsamer Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran, die sich zuletzt dramatisch zugespitzt haben. Trump ließ verlauten: „Sie wollen reden. Ich habe gesagt: Zu spät!“ Mit dieser Äußerung machte er deutlich, dass er nach den jüngsten Entwicklungen kein Interesse an Verhandlungen hat. Die Lage zwischen den Ländern hat sich deutlich verschärft, insbesondere nachdem die iranischen Revolutionsgarden massive Vergeltungsschläge gegen die USA und Israel angekündigt haben. Auch Europa wurde ins Visier genommen, und Iran warnte vor dem möglichen Eintritt in einen Krieg.
Die Spannungen erreichten einen neuen Höhepunkt nach amerikanisch-israelischen Luftangriffen, bei denen der iranische Geistliche und politische Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Trump warnte Iran auf Truth Social vor Vergeltungsschlägen und kündigte eine „nie gesehene Härte“ an. Die Revolutionsgarden haben geschworen, Rache zu nehmen und die größten militärischen Einsätze in der Geschichte der iranischen Streitkräfte gegen Israel und US-Stützpunkte einzuleiten. Baker Kalibaf, der sprechende für das iranische Parlament, erklärte im Staatsfernsehen: „Trump und Netanjahu haben eine rote Linie überschritten und werden dafür bezahlen.“
Schnelle militärische Reaktionen
Iran reagierte prompt auf die Angriffe, indem es Dutzende Stellungen der USA und in Israel bombardierte. Berichten zufolge kam es zu Explosionen in mehreren arabischen Golfstaaten, darunter Doha und Manama. In Israel wurden Raketenalarme ausgelöst, und die Luftwaffe setzte ihre Angriffe fort. Allerdings bleiben viele Angaben zu den Angriffen vorerst unbestätigt, da die Informationen aus dem Bereich schwer verifiziert werden können.
Zusätzlich zufolge der Berichterstattung haben Israel und die USA am Samstagmorgen koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen iranische Ziele durchgeführt. Diese Offensive, die von Israel als „Präventivschlag“ beschrieben wurde, zielt auf Raketendepots, Luftverteidigungsanlagen und Regierungsgebäude ab. Die Operation wurde als „Einsatz gewaltiger Zorn“ seitens der USA benannt. Laut israelischen Militärvertretern hat dies das Potenzial, die größte militärische Aktion in der Geschichte der israelischen Luftwaffe darzustellen.
Langfristige Konsequenzen und Reaktionen
Bei den Angriffen in Iran wurden Explosionen in Städten wie Teheran, Ghom und dem Nuklearzentrum in Isfahan gemeldet. Während die USA Marschflugkörper, Raketen und Kampfjets, einschließlich Jets von Flugzeugträgern, einsetzten, verstärkte Teheran seine militärischen Aktivitäten. Trump erklärte in einer Videobotschaft, dass der Sturz des „Mullah-Regimes“ ein offensichtliches Ziel sei, und äußerte seine Unterstützung für einen Regierungswechsel im Iran. Die iranischen Revolutionsgarden betonten, dass die Angriffe als Verbrechen nicht unbeantwortet bleiben werden und thematisierten einen möglichen umfassenden Regionalkrieg.
Die Situation bleibt angespannt, und der iranische Außenminister betonte das Recht des Landes auf Selbstverteidigung. Der Religionsführer warnte vor einem umfassenden Konflikt in der Region, während Berichte über eine Internetsperre in Iran und den Tod von mindestens 85 Schülerinnen bei einem Raketenangriff im Südiran zu hören sind. Augenzeugen berichteten zudem von langen Schlangen an Tankstellen und geschlossenen Geschäften in Teheran.
Angesichts dieser Entwicklungen deuteten US-Regierungsmitarbeiter an, dass die laufenden militärischen Operationen möglicherweise mehrere Tage oder Wochen andauern könnten. Trump schätzte, dass es Jahre dauern könnte, bis sich der Iran von dem jüngsten Angriff erholt, und das internationale Hauptaugenmerk bleibt auf der Frage, wie dieser Konflikt sich weiter entwickeln wird.