US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat in einem aktuellen Podcast offen über seine frühere Drogensucht gesprochen. In der Episode des Podcasts „This Past Weekend“ von Theo Von thematisierte er seine Vergangenheit, in der er offenbar „Kokain von Toilettensitzen gezogen“ hat. Diese Aussage verdeutlicht die schweren Zeiten, die Kennedy durchlebt hat. Während der Corona-Beschränkungen suchte er regelmäßig Selbsthilfegruppen auf, die während der Pandemie eine wichtige Rolle für sein Überleben spielten. Diesen Mut zur Ehrlichkeit unterstreicht er auch mit der Erinnerung an seine erste Festnahme wegen Heroinbesitzes im Jahr 1983, die schließlich zu seiner Abstinenz führte.
Kennedy, dessen Suchtproblematik in seiner Jugend nach dem Tod seines Vaters, Senator Robert F. Kennedy, im Jahr 1968 begann, hat seit Jahren öffentlich über seine Erfahrungen gesprochen. In einem System, das viele Menschen in Deutschland als ernsthaft problematisch empfinden, zeigen Initiativen zur Sucht-Selbsthilfe, dass der Alltag von Betroffenen stark unter Suchtverhalten leidet. Der Austausch in Selbsthilfegruppen, wie Kennedy ihn erlebt hat, kann dazu beitragen, die Lebensqualität zu steigern und Unterstützung anzubieten, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige, so betont die Plattform Gesund.bund.de.
Fitnessinitiative und gesunde Ernährung
Im Video fordert Kennedy eine gesündere Ernährung, insbesondere für Kinder, und bezieht sich auf die Gefahren von stark verarbeiteten Lebensmitteln, die seiner Meinung nach Kinder „vergiften“. Der Slogan „Macht Amerika wieder gesund“, mit dem das Workout-Video endet, spiegelt sein Engagement wider, die Gesundheit der Nation zu verbessern. Während seine Ansichten und Methoden einige Nutzer inspirieren, zeigen andere Verwunderung oder Belustigung über seine spezielle Taktik.
Das Tragen von Jeans im Fitnessstudio begründet Kennedy mit praktischen Überlegungen und seiner Gewohnheit. Sein Beispiel, zusammen mit den ehrlichen Erzählungen über seine Drogenabhängigkeit, könnte als Aufruf verstanden werden, die Öffentlichkeit für die Herausforderungen, die Sucht mit sich bringt, zu sensibilisieren.
Kennedys Werdegang und seine Botschaft sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig der Austausch in Selbsthilfegruppen ist und wie eine gesunde Lebensweise auch zur Heilung und Prävention beitragen kann.