Am 20. Februar 2026 wird in einer Live-Show des ORF der österreichische Starter für den Eurovision Song Contest (ESC) ermittelt. Besonders im Fokus steht die Tiroler Pop-Durchstarterin Kayla Krystin, die sich mit ihrem Dialekt-Hit „I brenn“ in den Wettbewerb einbringen möchte. Das Lied erzählt von Selbstbefreiung, innerer Stärke und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen, und soll somit eine emotionale Verbindung zum Publikum schaffen. Kayla hat sich in der Vergangenheit bereits einmal beworben, war aber nicht ausgewählt worden und sieht in dieser Teilnahme eine große Chance, ihren Traum zu verwirklichen, berichtet oe24.at.
Die Vorentscheidung, die den Titel „Vienna Calling – Who sings for Austria?“ trägt, wird in Wien stattfinden, was Kayla sehr gefällt, da es bessere Möglichkeiten als Innsbruck bietet. Ihre Hoffnung ist es, mit „I brenn“ die Identität, das Feuer und das Herz Österreichs zu repräsentieren. Sie betont zudem, dass die Wahl, in ihrem Dialekt zu singen, ihr helfen würde, das Publikum stärker zu berühren, und nennt den Song zu einem „emotionalen Popsong mit kraftvollen Bildern“. Diese Entscheidung spiegelt sich auch in der Beliebtheit wider, die sie bei früheren Auftritten, beispielsweise bei Skirennen in Kitzbühel und Schladming, erlebt hat.
Vorbereitung und Ziel
Kayla Krystin hat kürzlich ihr erstes deutschsprachiges Album veröffentlicht, mit „I brenn“ als Single, die am 30. Jänner 2026 erschienen ist. Der Song fokussiert auf persönliche Narben und Neuanfänge, was laut ihrer Aussage eine wichtige Botschaft ist. Sie plant, bei ihrem Auftritt Rottöne und Feuer-Elemente zu verwenden, um die Essenz ihres Liedes visuell zu untermalen. Kayla ist sich der starken Konkurrenz bei der ORF-Ausscheidung bewusst, möchte sich jedoch nicht von den Diskussionen um den ESC ablenken lassen und konzentriert sich stattdessen auf ihre Musik. Trotz gestiegener Ticketpreise für den ESC ist sie bereit, dafür zu zahlen.
Für die Auftritte in der ORF-Show benötigt Kayla Urlaub von ihrem Zahnarzt-Job in Innsbruck, da sie ihre gesamte Energie in die Vorbereitungen investieren möchte. Das Finale des Wettbewerbs wird durch Televoting und eine Expertenjury entschieden, was die Aufregung um den ESC noch verstärkt, da es eine einmalige Gelegenheit darstellt, verschiedene Facetten und Musikgenres zu vereinen. In einer Zeit, in der Österreich nach dem Sieg von JJ im Jahr 2025, der das Land mit „Wasted Love“ zu 436 Punkten führte, in der ESC-Geschichte nach Höchstleistungen strebt, ist Kayla eine vielversprechende Kandidatin, die die Traditionen des Wettbewerbs mit neuen Impulsen verbinden möchte, wie der Rückblick auf die österreichische ESC-Geschichte zeigt. Österreich hat insgesamt 57 Mal am ESC teilgenommen und strebt eine Rückkehr in die oberen Ränge an, wo es bereits die ersten Plätze in den Jahren 1966, 2014 und 2025 erreicht hat, wie Wikipedia dokumentiert.
Mit ihren kraftvollen Texten und dem starken Wunsch, in ihrer Muttersprache aufzutreten, hofft Kayla Krystin, dass sie das Publikum und die Jury überzeugen kann. „Die Narben leuchten, aber sie tragen mich… und nichts kann mich jetzt aufhalten, ich bin hier!“, lautet eine ihrer inspirierenden Textzeilen, die verdeutlicht, wie tiefgehende persönliche Themen in ihre Musik einfließen. Die Entscheidung über ihren Auftritt beim ESC liegt nun am 20. Februar in den Händen der Zuschauer und Experten.