Am 27. Februar 2026 wurde die Feuerwehr in Reipersdorf zu einer ungewöhnlichen Tierrettung alarmiert. Eine Katze hatte sich zwei Tage lang in 15 Metern Höhe auf einem Baum in der Längseestraße befunden. Passanten bemerkten das Tier und informierten den Kommandanten der Feuerwehr Thalsdorf, der sofort die Freiwilligen Feuerwehren Thalsdorf und St. Veit an der Glan alarmierte, um die Katze zu retten, die in unmittelbarer Gefahr schien.
Mit einer Drehleiter rückten die Einsatzkräfte an, um die Katze sicher zu retten. Doch bevor sie die Katze erreichen konnten, sprang diese plötzlich aus der Höhe. Glücklicherweise überstand die Katze den Sprung unbeschadet und wurde am Boden von den Einsatzkräften eingefangen. Diese prompte Reaktion der Feuerwehr markierte das Ende des Einsatzes um 18:30 Uhr, und bereits kurze Zeit später konnte die Katze ihren Besitzern übergeben werden. Zu ihrem Dank luden die Besitzer die Einsatzkräfte zu Essen und Getränken ein, was die gute Stimmung des Tages zusätzlich auflockerte. Dies berichtet Klick Kärnten ausführlich.
Tierrettung als Feuerwehraufgabe
Die Rettung von Tieren wie in diesem Fall ist eine der zentralen Aufgaben der Feuerwehr. Laut NDR gehört die Tierrettung zu den wichtigen Aufgaben, die Feuerwehrleute übernommen haben, wenn Tiere in Gefahr sind oder öffentliche Gefahren abwehren müssen. Allerdings sollten die Bürger immer überlegen, ob ein Tier wirklich die Feuerwehr benötigt. Viele Katzen sind fähig, selbst von Bäumen herunterzukommen, meist innerhalb von ein bis zwei Tagen.
In diesem speziellen Fall war die schnelle Reaktion der Passanten entscheidend. Sie hatten den Kommandanten informiert und somit die Rettungsaktion eingeleitet. Feuerwehrfrau Theresa Balzer betont, dass die Feuerwehr nur gerufen werden sollte, wenn ein Tier unmittelbar in Gefahr ist oder wenn Laien nicht helfen können.
Interessanterweise sind Tierrettungseinsätze in der Regel kostenpflichtig. Die Kosten können je nach Kommune variieren, und in einigen Fällen wie in Bayern sind die Einsätze kostenlos, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht. Im Gegensatz dazu können spezielle Rettungseinsätze wie der Einsatz eines Feuerwehrwagens für eine Stunde bis zu 500 Euro kosten, während ein Rettungsboot um die 200 Euro kostet. In diesem Fall war jedoch die frühe Intervention der Anwohner und die erfolgreiche Rettung der Katze das Wichtigste.
Nachdem der Einsatz beendet war, wurde das glückliche Ende der Geschichte auf der Facebook-Seite der Feuerwehr veröffentlicht, um den Mut und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute zu würdigen und das Bewusstsein für die Tierrettung zu schärfen. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Gemeinschaftshandeln und schnelle Reaktionen Leben retten können. Eine weitere Quelle bestätigt diese Wichtigkeit der Feuerwehr bei der Tierrettung 5min.at.