Am 14. März 2026 steht das Aus für Red Bull Salzburg im ICE-Viertelfinale bevor, nachdem die Mannschaft in Bruneck unter Siegzwang steht. Die Spielzeit hat sich als herausfordernd für die Salzburger erwiesen, da sie bereits mit 0:2 gegen HC Pustertal zurückliegen. Im letzten Spiel kassierte Salzburg eine bittere 1:2-Niederlage, trotz einer frühen Führung durch Travis St. Denis, der in der 12. Minute das erste Tor erzielte. Doch der Ausgleich folgte prompt durch Henry Bowlby in der 14. Minute während eines Powerplays der Salzburger, sodass nach dem ersten Drittel ein Gleichstand herrschte. Es war Daniel Glira, der in der 23. Minute das 2:1 für Pustertal erzielte, was letztlich den Sieg sicherte. Salzburgs Mängel in der Chancenverwertung und die starke Leistung von Torwart Edward Pasquale, der 31 Schüsse auf sein Tor abwehrte, waren entscheidend für die Niederlage. Dies war bereits die dritte Pleite für Salzburg auf Brunecker Eis in dieser Saison, wie salzburg24.at hervorhebt.

Im gestrigen Spiel konnte Salzburg noch einmal einen Leistungsschub zeigen, als Troy Bourke bereits nach drei Minuten das 1:0 erzielte. Doch Pustertal drehte die Partie nach 22 Minuten und führte zwischenzeitlich. Ein umstrittener Treffer der Pustertaler wurde aufgrund eines hohen Stocks nicht anerkannt. Nash Nienhuis konnte in der 28. Minute zum 2:2 ausgleichen, doch Atte Tolvanen musste im Mitteldrittel noch zweimal hinter sich greifen, sodass Pustertal mit 4:3 in Führung ging. Diese Führung verteidigte das Team erfolgreich im Schlussabschnitt, was den Frust der Salzburger weiter anstachelte; eine heftige Keilerei war die Folge, die die angespannte Stimmung verdeutlichte.

Salzburgs Herausforderungen

Die Statistiken sprechen für sich: Salzburg hat die Halbfinals in fast allen Saisonjahren seit 2004 erreicht, abgesehen von 2004/05 und 2011/12. Während der Saison 2019/20 wurde das Viertelfinale coronabedingt abgebrochen. Kapitän Thomas Raffl betonte die Notwendigkeit der Regeneration für das kommenden Spiel, das entscheidend für das weitere Fortkommen in der Serie sein könnte. Auch andere Mannschaften im Viertelfinale hatten sich am Wochenende mit teils dramatischen Ereignissen zu beschäftigen. So gewannen die Graz99ers gegen den VSV mit 5:1 und führen damit mit 2:0 in der Serie. Paul Huber und Tim Harnisch sicherten im Schlussabschnitt die Entscheidung für Graz, nach einem Anschlusstreffer von Maximilian Rebernig in der 57. Minute.

In einem weiteren Spiel ließ HCB Südtirol mit einem 2:1-Sieg gegen Olimpija Ljubljana die Serie auf 1:1 zurückschlagen. Dabei war es Nicolai Meyer, der als Matchwinner für Ljubljana agierte und mit drei Toren innerhalb von 38 Sekunden zum Sieg seines Teams beitrug. Die Serie zwischen KAC und Fehervar wurde nach dem kurzfristigen Abbruch des ersten Spiels neu gestartet. Besondere Aufmerksamkeit erhielt Jordan Murray vom KAC, der aufgrund eines Herzstillstands auf der Spielerbank reanimiert werden musste und inzwischen in die Normalstation verlegt wurde.

Mit diesen Herausforderungen und den hohen Ansprüchen, die an Salzburg gestellt werden, bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft im nächsten Spiel schlagen wird. Der Fokus auf die kommenden Spiele wird entscheidend sein, um die Chance auf das nächste Halbfinale zu wahren.