Am 1. Februar 2026 wird im historischen Postwerk Berlin-Tegel ein spannendes Mode-Event stattfinden, das Teil der Berlin Fashionweek für die Herbst/Winter-Saison 2026 ist. Veranstaltet von der Agentur 1st Place Models, ist dieser Termin offiziell von der FWA, der Fashionweek Association, lizenziert. Die Designerin Anna Egger-Piskernik wird mit ihrem Label „Unt!tled wearable Rt“ auftreten und ihre einzigartige Kollektion präsentieren, die eine Verbindung zwischen Malerei und Mode schafft. Dabei werden die Motive ihrer Gemälde auf hochwertigem Stoff gedruckt. Dies ist nicht ihr erstes Mal auf einer großen Modebühne, da Egger-Piskernik bereits an anderen Modewochen, einschließlich der London Fashion Week, teilgenommen hat, wie meinbezirk.at berichtet.
Für die 20-jährige Anna Leeb aus Wolfsberg wird der Auftritt in Berlin ein entscheidender Schritt in ihrer Karriere sein. Als neues Model bei 1st Place Models, die dreimal zur Agentur des Jahres in Österreich gewählt wurde, hofft sie, dass sich nach ihrem Agenturwechsel, der mit weniger Erfolg bei ihrer vorherigen Agentur verbunden war, neue Türen öffnen. Leeb hat sich in der Branche bereits bemerkbar gemacht und konnte kürzlich ein Fashionweek-Booking in Berlin sowie eine Werbekampagne in Österreich sichern. Zudem wird sie in der engeren Auswahl für die Paris Fashionweek im März stehen.
Event-Highlights
Das Motto des Events „Art meets Fashion“ wird durch verschiedene kreative Beiträge unterstrichen. Ein herausragendes Highlight wird die live Bemalung einer Jacke durch den Künstler Mr. Agua (Lukas Wlasto) sein. Musikalisch wird der Abend von DJ F1ndr begleitet, während DJ Dominik Wachta als Moderator auftreten und sein neues Album „May the bass be with you“ präsentieren wird. Letzteres hat aufgrund seiner vorherigen Alben bereits mehrere Chartsplatzierungen erreicht, was dem Event eine besondere Atmosphäre verleihen dürfte.
Die Modebranche, aus der dieser Trend entsteht, hat in den letzten Jahren eine Wandlung durchgemacht. In Deutschland erholt sich der Markt langsam von den schweren Auswirkungen der Corona-Pandemie, die erhebliche Umsatzeinbußen und Insolvenzen zur Folge hatte. Der Umsatz im Jahr 2024 lag bei etwa 77,7 Milliarden Euro, wobei Damenmode mit fast 38 Milliarden Euro den größten Anteil ausmachte. Modeeinzelhändler wie C&A, H&M und KiK dominieren weiterhin den Markt, während die Popularität nachhaltiger Mode und Secondhandkleidung stetig wächst.
Mit der bevorstehenden Fashionweek und der Teilnahme von vielversprechenden Talenten wie Anna Leeb und Anna Egger-Piskernik zeichnet sich ein Wandel in der Modebranche ab, der sowohl kreative als auch wirtschaftliche Aspekte umfasst.