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Am 15. Februar 2025 fand ein Terroranschlag in Villach statt, der einen Toten und fünf Verletzte forderte. In einer Dringlichen Anfrage an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) machte die FPÖ unter der Leitung von Christian Hafenecker deutlich, dass sie ein Versagen der Behörden sieht, das diesen Anschlag ermöglichte. Hafenecker erklärte, dass der Täter, ein als Asylwerber anerkanntes Individuum, schon zuvor kriminell in Erscheinung getreten war, was die Alarmglocken hätte läuten müssen. Seiner Meinung nach hätte dieser Anschlag daher verhindert werden können, was das österreichische Asylsystem zu einem ernsthaften Sicherheitsrisiko mache, wie salzburg24.at berichtete.
Innenminister Karner wies die Vorwürfe zurück und stellte klar, dass die Sicherheitsbehörden bereits intensiv gegen islamistischen Terror vorgehen. Dennoch erkannte er an, dass viel Arbeit nötig sei, um sicherzustellen, dass gefährliche Individuen stets im Blick behalten werden. Er dankte den Polizeibehörden für ihr schnelles Handeln und betonte die Notwendigkeit, moderne Ermittlungsmethoden wie die Überwachung von Messenger-Diensten zu nutzen, um terroristische Aktivitäten zu verhindern. Während die FPÖ erneut einen sofortigen Stopp der Asylvergaben verlangte und Maßnahmen gegen den politischen Islam forderte, signalisierten auch andere Fraktionen wie die SPÖ und NEOS, dass sie eine entschiedenere Migrationspolitik fordern. Diese Parteien fordern Maßnahmen, um sicherzustellen, dass nur so viele Menschen aufgenommen werden, wie tatsächlich integriert werden können, und kritisieren, dass die bisherigen Anstrengungen unzureichend seien, wie ots.at ausführte.
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