Am Sonntagnachmittag, dem 12. Jänner 2026, ereignete sich auf der Gailtalstraße (B111) bei Feistritz/Gail ein schwerer Verkehrsunfall. Laut Dolomitenstadt kam es gegen 13:45 Uhr zu einer Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw. Der Unfall trug sich auf Höhe des Straßenkilometers 9,0 zu, in der Gemeinde Nötsch.
Beteiligt waren ein 27-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Hermagor, der mit seiner gleichaltrigen Beifahrerin in Richtung Villach unterwegs war, und ein 63-jähriger Fahrer aus dem Bezirk Hermagor, der mit zwei weiteren Männern im Alter von 33 und 38 Jahren fuhr. Alle vier Insassen der beteiligten Fahrzeuge erlitten teilweise schwere Verletzungen. Die 27-jährige Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Klagenfurt geflogen, während die übrigen Verletzten ins LKH Villach gebracht wurden.
Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten
Die Feuerwehr war mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Die Feuerwehren Nötsch, Arnoldstein, St. Georgen und Feistritz an der Gail waren mit insgesamt neun Fahrzeugen und 65 Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Verletzten zu versorgen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, wodurch die Gailtalstraße zwischen 13:50 Uhr und 16:20 Uhr gesperrt werden musste.
Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden, und Alkomatentests bei den Fahrern ergaben negative Werte, was auf ein Fahren unter Alkoholeinfluss als Unfallursache ausschließt, wie ebenfalls von Mein Bezirk berichtet wird.
Verkehrsunfallstatistiken und -ursachen
Im Kontext der Sicherheitslage im Straßenverkehr zeigt eine Analyse von Statista, dass im Jahr 2024 in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle registriert wurden. Während die Zahl der Unfälle mit Personenschaden auf einem historischen Tiefststand blieb, stieg die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden. Die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle sind ungenügender Abstand und nicht angepasste Geschwindigkeit. Zudem spielen menschliche Faktoren wie Unaufmerksamkeit oft eine tragende Rolle. Um die Vision Zero – keine Verkehrstoten bis 2050 – zu erreichen, sind Verbesserungen in der Infrastruktur sowie ein erhöhtes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer erforderlich.
Die aktuellen Ereignisse in Feistritz/Gail verdeutlichen einmal mehr, wie wichtig Sicherheitsmaßnahmen im Straßenverkehr sind, und erinnern an die Gefahren, die im alltäglichen Verkehr lauern. Die betroffenen Personen sind in den besten Wünschen für eine rasche Genesung.