Kärnten

Verurteilter Raubmord: Täter gesteht tödlichen Angriff in Klagenfurt

17 Stiche: Die grausame Tat eines Raubüberfalls in Klagenfurt

Ein 20-jähriger kroatischer Staatsbürger hat gestanden, einen 30-jährigen Klagenfurter ausrauben zu wollen, doch die Situation eskalierte tragisch. Zusammen mit einem 20-jährigen Kärntner plante er den Raub aus Geldnot. Während des Angriffs stach der Kroate insgesamt 17-mal auf das Opfer ein, vier Stiche trafen den Oberkörper und 13 die Oberarme. Der verletzte Klagenfurter schleppte sich in seine Wohnung, wo er später verstarb.

Der kroatische Täter ergriff nach der Tat den kleinen Kühlschrank seines Opfers, in dem er vermutete, dass Drogen versteckt waren. Jedoch war das Versteck leer. Gemeinsam mit seinem Komplizen flüchtete er vor dem Haus, doch sie wurden kurz darauf festgenommen. Beide Männer sitzen seitdem in Untersuchungshaft und sind bis zur rechtskräftigen Verurteilung vorerst unschuldig.

Die Tat ereignete sich am Abend des 31. Januars in Klagenfurt, wo sich die beiden Täter mit dem Opfer trafen. Trotz ihrer langjährigen Bekanntschaft und gemeinsamen Schulzeit endete die geplante Raubaktion in einer Tragödie. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat den kroatischen Staatsbürger wegen Mordes und schweren Raubes angeklagt, während der Kärntner Komplize wegen schweren Raubes vor Gericht stehen wird.

Die Ermittler bestätigen, dass der Mord nicht geplant war, sondern der Überfall lediglich als Raub begonnen wurde. Trotz des Geständnisses des Haupttäters bleibt die genaue Motivation hinter der brutalen Tat weiterhin Gegenstand der Untersuchungen. Die Angeklagten müssen sich nun vor Gericht verantworten, während die Familie und Freunde des Opfers um den Verlust trauern. Der Prozess wird entscheidend sein, um Gerechtigkeit für den getöteten Klagenfurter zu erlangen.

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