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Im Bad St. Veit ist ein großes Umdenken angesagt! Die Besucherzahlen sind seit 2019 um 25 Prozent auf beeindruckende 156.000 gestiegen, doch das Hallenbad ist bereits 50 Jahre alt. Um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten, stehen umfassende Sanierungsmaßnahmen oder sogar ein kompletter Neubau bis spätestens 2028 an. Bürgermeister Martin Kulmer (SPÖ) hat klar erkannt: "Es ist Zeit, nicht nur Geld für die Instandhaltung auszugeben, sondern sinnvoll in die Zukunft zu investieren." Ein neues, großzügiges Zentralbad könnte hier als Lösung dienen, um sowohl den Bedürfnissen von St. Veit als auch der umliegenden Herzogstadt Klagenfurt gerecht zu werden, wie ORF Kärnten berichtete.
Stadtrichter und plötzliche Wendungen
Doch in Klagenfurt sollen die Pläne für das neue Hallenbad nicht weniger komplex sein. Ein Antrag zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde im Februar eingereicht, nur um im November zu erfahren, dass keine UVP nötig sei. Doch der Anwohner Peter Jost hat diesen Feststellungsbescheid angefochten und sorgt damit für rechtlichen Gegenwind, der den Bau um bis zu ein Jahr verzögern könnte. Der angestrebte Eröffnungstermin im Frühjahr 2027 wird jetzt als „unrealistisch“ eingestuft, wie Kleine Zeitung berichtete.
Die Turbulenzen in der Klagenfurter Stadtregierung setzen sich fort. Nach einem gescheiterten Versuch, einen neuen Magistratsdirektor zu ernennen, hat Isabella Jandl schließlich die Nachfolge übernommen. Gleichzeitig müssen auch die internen Probleme der SPÖ angegangen werden, nachdem ein Chat-Skandal interne Uneinigkeiten offenlegte. Trotz aller Widerstände bleibt klar: der Zustand der städtischen Projekte, insbesondere im Bereich Schwimmbad, weist auf eine angespannte Lage hin.
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