Schwarz dominiert Super-G in Livigno – Triumph nach Rückkehr zum Weltcup!
Marco Schwarz siegt im Super G in Livigno und festigt seine Führung im Weltcup nach einem starken Comeback in Alta Badia.

Schwarz dominiert Super-G in Livigno – Triumph nach Rückkehr zum Weltcup!
Marco Schwarz feierte heute, am 27. Dezember 2025, einen weiteren bemerkenswerten Sieg im Super-G in Livigno, Italien. Dies folgt auf seinen beeindruckenden Triumph im Riesenslalom in Alta Badia, wo er sich mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden vor Lucas Pinheiro Braathen, dem brasilianischen Skifahrer, durchgesetzt hatte. Schwarz führte von Beginn an und konnte seine Position bis zum Ende des Rennens erfolgreich verteidigen, was ihm seinen siebten Karriere-Weltcupsieg sicherte und seinen zweiten im Riesenslalom. klick-kaernten.at berichtet, dass er während des Super-Gs eine hervorragende Geschwindigkeit zeigte und seinen Vorsprung im unteren Bereich des Kurses auf fast eine halbe Sekunde ausbaute.
Im Gegensatz dazu hatte der Schweizer Marco Odermatt, der als einer der dominierenden Skifahrer der letzten Jahre gilt, Schwierigkeiten in Livigno. Er hatte Probleme beim Umlegen des Skis und verpasste somit das Podium, da er beim Zielsprung zu direkt war. Mit seinem aktuellen Ergebnis belegte Odermatt den sechsten Platz und fiel hinter Schwarz zurück, der nun mehr als doppelt so viele Punkte in der Gesamtwertung hat. AP News hebt hervor, dass Odermatt zuvor in Val Gardena erfolgreich war, wo er einen Abfahrtssieg erzielte, aber in Livigno nicht an seine Leistungen anknüpfen konnte.
Schwarz‘ bemerkenswerter Aufstieg
Marco Schwarz, der aus Radenthein in Kärnten stammt und für den Schiclub Bad Kleinkirchheim fährt, hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Er wurde bereits mit zehn Jahren in den Kärntner Schülerkader aufgenommen und gewann mit 17 Jahren Gold in der Alpinen Kombination bei den Olympischen Jugend-Winterspielen. Im Laufe seiner Karriere erlebte Schwarz sowohl Höhen als auch Tiefen, einschließlich verletzungsbedingter Pausen. Wikipedia dokumentiert seine beeindruckenden Leistungen, die auch mehrere Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen umfassen.
In der aktuellen Saison hat Schwarz seine Form unter Beweis gestellt, nachdem er aufgrund eines Kreuzbandrisses und Meniskusschadens in der vorherigen Saison pausieren musste. Sein Comeback begann vielversprechend, als er im Riesenslalom von Sölden den zweiten Platz belegte, gefolgt von seinem spektakulären Sieg in Alta Badia. Der gestrige Erfolg im Super-G war somit ein weiterer Beweis für seine Rückkehr zur Form.
Herausforderungen für andere ÖSV-Läufer
Schwarz‘ Teamkollegen hatten dagegen weniger Glück. Vincent Kriechmayr schied bei einem Schwung im unteren Bereich aus, während Raphael Haaser im Fangnetz landete. Diese Rückschläge zeigen, wie herausfordernd die Bedingungen in Livigno waren und wie schwierig es für die anderen ÖSV-Läufer war, mit dem Druck Schritt zu halten. Schwarz hebt sich somit als das positive Beispiel in einem sonst schwierigen Rennen für das österreichische Team hervor.
Mit seinem jüngsten Erfolg hat Schwarz nicht nur seine Stärken demonstriert, sondern auch seinen Willen, die Herausforderung des Weltcups weiterhin anzunehmen und zu meistern. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob er diese Leistung aufrechterhalten kann.