In Kärnten stehen am Mittwoch und Donnerstag erhebliche Neuschneemengen bevor. Laut Kleine Zeitung hat Geosphere Austria für Teile des Bezirks Hermagor sowie einen Abschnitt des Drautals die zweithöchste Wetterwarnung ausgegeben. Diese Warnung deutet auf mögliche Beeinträchtigungen des Alltags und in der Folge auf mögliche Schäden hin.
Bereits am Mittwoch war auf einigen höher gelegenen Straßen Kettenpflicht angesagt. Am Grenzübergang Loiblpass (B91) nutzten Fahrzeuge am Mittwochvormittag Schneeketten. Außerdem gilt die Kettenpflicht auf der Weißensee Straße (B87) zwischen Greifenburg und der Gemeinde Weißensee sowie auf der Plöckenpass Straße (B110) zwischen Oberdrauburg und Kötschach-Mauthen.
Erwartete Schnee- und Glatteisgefahren
Die Situation ist nicht nur auf Kärnten beschränkt. So berichtet auch Wettergefahren von einer allgemeinen Unwettergefahr, die am Mittwoch um 13:48 Uhr festgestellt wurde. Im Norden und Osten Deutschlands gibt es Dauerfrost, und in der Osthälfte sind nachts Schnee und gefrierender Regen zu erwarten. Dies erhöht die Gefahr von Glatteis, insbesondere in der Nacht vom Erzgebirge bis zur Niederlausitz und nach Südbrandenburg. Auch Bayern könnte durch gefrierenden Regen in den östlichen Alpenrand bis zur Oberpfalz betroffen sein.
Am Donnerstag wird die Glättegefahr im Osten und Nordosten weiterhin zunehmen. Während in einigen Regionen nasser Schnee und Frost für Verkehrsbehinderungen sorgen, könnte in anderen Gegenden Glatteis die Sicherheit gefährden. Laut Wetterzentrale sind in diesen Gebieten erhebliche Verkehrsbehinderungen und potenzieller Schneebruch möglich, was den Winterdienst und Verkehrsmanagement vor große Herausforderungen stellt.
Wichtige Informationen für Verkehrsteilnehmer
Für Fahrzeugführer sind die aktuellen Warnungen von großer Bedeutung. Die Unwetterzentrale bietet umfassende Informationen zu Starkschneefallwarnungen in Deutschland, die in Vorwarnungen und Akutwarnungen unterteilt sind. Diese Warnungen erfolgen in verschiedenen Stufen, je nach erwartetem Neuschneemenge und möglichen Gefahren, und werden von erfahrenen Meteorologen regelmäßig überprüft und aktualisiert.
Die Wintermonate bleiben unberechenbar, und die aktuellen Wetterbedingungen verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich regelmäßig über die Entwicklungen zu informieren. In den betroffenen Regionen sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein und sich auf mögliche Behinderungen einstellen, um sicher im Straßenverkehr zu bleiben.