Am 23. Januar 2026 gaben Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner in Völkermarkt die umfassende Sanierung des Leichtathletikstadions des VST bekannt. Diese Initiative wird von zahlreichen lokalen Akteuren, einschließlich Völkermarkts Bürgermeister Markus Lakounigg und Vereinsvertretern, unterstützt. Laut Klick Kärnten beläuft sich die Gesamtsumme für die Sanierungsarbeiten auf 501.390 Euro.
Die Finanzierung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: 350.000 Euro stammen von der Landesregierung über die Sportkoordination und das Gemeinderreferat, während 151.390 Euro von der Stadtgemeinde Völkermarkt bereitgestellt werden. Kaiser betonte die positiven Auswirkungen dieser Investition auf Athleten, Ehrenamtliche, Kinder, Familien und die Gesellschaft insgesamt.
Details der Sanierung
Laut den Verantwortlichen wird die Sanierung die Leichtathletikanlagen, einschließlich der Laufbahn sowie Wurf- und Sprunganlagen, erneuern. Zudem sollen Padel-Tennisplätze errichtet werden. Diese Sporteinrichtungen werden nicht nur vom VST genutzt, sondern können auch von anderen Sportvereinen, mehreren Schulen und der Feuerwehr in Anspruch genommen werden.
Die positives Resonanz zu dieser Initiative ist hoch. Fellner bezeichnete die Finanzierung als Beispiel für eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen, Gemeinden und Vereinen. Bürgermeister Lakounigg hob hervor, dass die Unterstützung des Landes entscheidend für die Finanzierung gewesen sei. Die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten wird demnächst erfolgen.
Nationale Förderprogramme
Die Sanierung des Leichtathletikstadions in Völkermarkt fällt in den Kontext des neu eingeführten Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das mit einem Gesamtbudget von 333 Millionen Euro ausgestattet ist, wie BMWSB berichtet. Diese Initiative zielt darauf ab, Städten und Gemeinden zu helfen, öffentliche Sportstätten umfassend zu sanieren und zu modernisieren.
Im Rahmen dieses Programms können die Fördermittel für verschiedene Arten von sanitären Maßnahmen eingesetzt werden, darunter auch die Sanierung von Sportfreianlagen. Die Frist für die Eingabe von Projektskizzen hat bereits am 15. Januar 2026 geendet, wobei der Haushaltsausschuss des Bundestages plant, zeitnah über die eingegangenen Anträge zu entscheiden. Erste Ergebnisse könnten bereits im Februar vorliegen.
Das Bundesprogramm ist ein reines Sportprogramm, das sich speziell auf die baulichen Anforderungen von Sportstätten konzentriert, im Gegensatz zu früheren Programmen, die auch Jugend- und Kulturprojekte umfassten. Zudem wird gefordert, dass die Sanierungsmaßnahmen energetische Standards erfüllen und Nachhaltigkeit in den Fokus rückt.
Die Sanierung des Völkermarkter Stadions profitiert somit nicht nur von regionalen, sondern auch von nationalen Fördermitteln, was die Unterstützung breiter Mitglieder in der Sportgemeinschaft und darüber hinaus zur Folge hat. Der VST, der seit den 2000er Jahren zahlreiche Top-Athleten hervorgebracht hat, steht nun vor einer vielversprechenden Zukunft.