Am 29. Januar 2026 hat ein Rohrbruch in der Schillerstraße zu erheblichen Einschränkungen in der Wasserversorgung und Stromversorgung im Großraum Landskron geführt. Laut Klick Kärnten wurde die Schillerstraße ab der Kreuzung zur Emailwerkstraße und bei Schillerstraße Nummer 4 umgehend gesperrt. Rund 30 Gebäude im Umfeld sind betroffen und müssen mit Einschränkungen rechnen.
Die Stromabschaltung, die etwa ab 13.30 Uhr für rund vier Stunden angekündigt wurde, wird von Kärnten Netz durchgeführt. Die Anwohner müssen sich auf eine Unterbrechung der Trinkwasserversorgung einstellen, die für die Dauer der Arbeiten bestehen bleibt. Umleitungen über die Ossiacher Straße oder die Emailwerkstraße wurden eingerichtet, um den Verkehr um die gesperrte Zone herum zu lenken.
Auswirkungen auf die Infrastruktur
Die Auswirkungen dieses Vorfalls sind nicht nur lokal spürbar. In vielen betroffenen Kommunen besteht ein dringender Bedarf an Notstromaggregaten, Trinkwasserbehältern und Wassertransportkapazitäten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat in diesem Zusammenhang eine Liste von Ressourcen und Ansprechpartnern zur Ersatzversorgung veröffentlicht, um den Herausforderungen bei der Wasser- und Stromversorgung zu begegnen.
Zu den potenziellen Ansprechpartnern gehören unter anderem das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr sowie lokale Feuerwehren, die bei der Förderung, Lagerung und Verteilung von Wasser unterstützen können. Auch die Bundespolizei und verschiedene Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz haben Möglichkeiten zur Unterstützung angeboten. Die Ressourcen umfassen mobile Aufbereitungsanlagen, Trinkwassertransportfahrzeuge und Notbrunnen, die in Krisensituationen eingesetzt werden können.
Notfallbewältigung und Ressourcen
Diese Ereignisse verdeutlichen die Wichtigkeit einer funktionierenden Infrastruktur und eine umfassende Notfallbewältigung. Wie BBK anmerkt, sind schnelle Maßnahmen zur Sicherstellung der Wasserversorgung und der Einsatz entsprechender Ressourcen von zentraler Bedeutung. Daher werden neben den genannten Organisationen auch private Unternehmen in die Notfallpläne einbezogen, um eine schnelle und effektive Versorgung sicherzustellen.
Weitere Informationen und Hinweise zur Notfallbewältigung in der Wasserversorgung sind in einer Fachinformation des BBK verfügbar. Die derzeitigen Einschränkungen in Landskron stellen eine ernste Herausforderung dar, und die Behörden arbeiten intensiv daran, die Situation schnellstmöglich zu stabilisieren.