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Neue Beschäftigungswerkstatt in Villach: Chancen für Langzeitarbeitslose!

Am 24. März 2025 wurde im Technologiepark Villach die neue Beschäftigungswerkstatt von GPS Kärnten eröffnet. Diese Einrichtung bietet eine Fläche von rund 240 Quadratmetern und ist mit modernen Werkstätten, Sozialräumen sowie Büroräumlichkeiten ausgestattet. Die Werkstatt zielt darauf ab, am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen, wie über 50-Jährigen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Langzeitarbeitslosen und armutsgefährdeten Menschen, Unterstützung zu bieten.

Die offizielle Eröffnung fand in Anwesenheit von Peter Wedenig vom Arbeitsmarktservice (AMS) Kärnten, Alfred Schuh von GPS und weiteren Gästen statt. Bürgermeister Günther Albel betonte die Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter für die Region. Besonderen Wert legte AMS-Vorständin Petra Draxl auf die Notwendigkeit regionaler, niederschwelliger Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

Vielfältige Angebote zur Integration

Die Beschäftigungswerkstatt bietet ein breites Spektrum an Angeboten. Dazu zählen handwerkliche und kreative Tätigkeiten, Reinigung und Grünraumpflege sowie sozialpädagogische Betreuung. Durch Maßnahmen wie Kompetenzfeststellungen, Training on the Job und individuelles Case Management soll die berufliche Integration gefördert werden. Ziel ist es, nicht nur die Beschäftigungsfähigkeit zu steigern, sondern auch die Lebensqualität der betroffenen Personen nachhaltig zu verbessern.

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Dazu unterstreicht GPS Kärnten, das seit über 25 Jahren aktiv in der Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt tätig ist, die Wichtigkeit, den Fokus auf individuelle Bedürfnisse zu legen. Die Finanzierung der neuen Werkstatt erfolgt durch rund 650.000 Euro des Arbeitsmarktservice Österreich, während das Grundstück von der Stadt Villach zur Verfügung gestellt wurde.

Politische Initiativen zur Unterstützung

Die Eröffnung erfolgt in einem Kontext, der durch verschiedene arbeitsmarktpolitische Initiativen geprägt ist. Das Arbeitsministerium führt vielfältige Programme ein, um die Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstützen. Eine neu eingeführte Initiative, der Schulungszuschlag, bietet Anreize für längere Ausbildungszeiten und wird spätestens 2025 umfassend eingeführt. Diese Höhe von 2,60 Euro pro Tag soll langfristige Ausbildungsabbrüche vermeiden und die Beschäftigungsmöglichkeiten erhöhen. Bei Schulungen, die länger als vier Monate dauern, wird diese Unterstützung sogar verdoppelt.

Das Teilhabechancengesetz, das seit Anfang 2019 in Kraft ist, stellt wichtige Förderinstrumente bereit. Es sorgt dafür, dass Unternehmen, die Langzeitarbeitslose einstellen, durch Lohnkostenzuschüsse entlastet werden. Trotz dieser umfassenden Maßnahmen ist die Bekanntheit der Fördermöglichkeiten allerdings unterschiedlichen Betriebstypen vorbehalten. Rund ein Viertel der Betriebe ist über die Maßnahmen informiert, wobei kleinere Unternehmen unterproportional vertreten sind.

Langzeitarbeitslosigkeit bleibt ein zentrales Problem. Initiativen wie die Corona-Joboffensive haben beispielsweise über 200.000 Menschen erreicht, um nachhaltige Beschäftigungsperspektiven zu schaffen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Beschäftigungswerkstatt von GPS Kärnten nicht nur einen wichtigen Schritt zur Förderung der Integration von Langzeitarbeitslosen darstellt, sondern auch in einem größeren Rahmen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen eingebettet ist, die darauf abzielen, den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt entgegenzuwirken.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
In welchen Regionen?
Villach
Genauer Ort bekannt?
Technologiepark Villach, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
bmaw.gv.at

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