Kärnten

Klimaministerium plant Ausbaumaßnahmen für Bahnnetz bis 2040 – Güterbahntrasse für Kärntner Zentralraum ausgeschlossen

Mit dem Zielnetz 2040 plant das Klimaministerium die Ausbaumaßnahmen für das österreichische Bahnnetz für die nächsten Jahrzehnte. Ein eigener Güterbahntrasse für den Kärntner Zentralraum ist jedoch nicht im Entwurf enthalten, was auf Kritik stößt. Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig fordert eine Überarbeitung des Entwurfs und eine transparente Neubewertung der Güterbahntrasse. Das Land Kärnten hat eine negative Stellungnahme eingebracht und bemängelt, dass die ÖBB in den Ausbau des Logistikzentrums in Fürnitz investiert, was sich auf den Güterbahnverkehr auswirkt. Zudem wird die fehlende Berücksichtigung von Anwohnerlärm und touristischen Auswirkungen kritisiert. In einer vorangegangenen Korridorevaluierung wurde die Güterbahntrasse positiv bewertet, was ebenfalls nicht berücksichtigt wurde. Das Land Kärnten setzt sich schon seit Jahrzehnten für eine Lärm-Entlastung entlang des Wörthersees und der Städte Klagenfurt und Villach ein. Es wird gefordert, dass der Entwurf des Zielnetzes 2040 überarbeitet und von unabhängigen Experten überprüft wird. Positiv sei hingegen, dass rund 330 Millionen Euro für den Ausbau der Infrastruktur des Regionalbahnverkehrs vorgesehen sind. Das Land Kärnten plant außerdem, rund 100 Millionen Euro mehr in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren.

Im Folgenden ist eine Tabelle mit Informationen zu möglichen Auswirkungen des Zielnetzes 2040 für den Kärntner Zentralraum:

Auswirkungen des Zielnetzes 2040 für den Kärntner Zentralraum
Keine eigene Güterbahntrasse enthalten | Kritik von Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig
Land Kärnten bringt negative Stellungnahme ein | Forderung nach Überarbeitung des Entwurfs
Lärm-Entlastung entlang des Wörthersees und der Städte Klagenfurt und Villach | Langjähriges Engagement des Landes Kärnten
Investitionen in den Ausbau der Regionalbahninfrastruktur | Rund 330 Millionen Euro vorgesehen
Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr erhöht | Rund 100 Millionen Euro zusätzlich geplant

Die Analyse des Zielnetzes 2040 zeigt laut Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig, dass die Bewertung der Güterbahntrasse im Klimaministerium mangelhaft erfolgte und das Projekt offensichtlich nicht umgesetzt werden soll. Die fehlende Berücksichtigung von Anwohnerlärm und touristischen Auswirkungen wird ebenfalls kritisiert. Das Land Kärnten fordert eine transparente Neubewertung der Güterbahntrasse mit korrekten Daten und zukunftsorientierten Prämissen.

Das Zielnetz 2040 sieht jedoch positive Investitionen von rund 330 Millionen Euro für den Ausbau der Infrastruktur des Regionalbahnverkehrs vor. Dies wird als Sicherung des Ausbaus des Bahnangebots in den kommenden Jahren angesehen. Das Land Kärnten plant außerdem, in dieser Legislaturperiode rund 100 Millionen Euro mehr in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren.

Es bleibt abzuwarten, ob die Forderungen und Kritiken des Landes Kärnten bezüglich des Zielnetzes 2040 Gehör finden und ob weitere Maßnahmen für eine Lärm-Entlastung entlang des Wörthersees und der Städte Klagenfurt und Villach umgesetzt werden.



Quelle: Land Kärnten

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