Am 26. Jänner 2026 sorgte Paul Verbenjak, ein Skibergsteiger aus Kärnten, beim Weltcup in Andorra für eine beeindruckende Leistung. Der Athlet erreichte im Vertical-Bewerb den zweiten Platz und verpasste den Sieg nur um 9,4 Sekunden, hinter dem Schweizer Rémi Bonnet.Klick Kärnten berichtet. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich Verbenjak für den Sprintbewerb, der als prestigeträchtige Olympiadisziplin gilt. Er ist somit der einzige Österreicher, der an diesem Wettbewerb teilnehmen wird.

Die Anerkennung für Verbenjaks Leistung kam schnell. Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer gratulierten ihm und betonten das Potenzial heimischer Athleten sowie die Motivation, die solche Erfolge für den Nachwuchs mit sich bringen. Dieser Erfolg wird als starkes Signal für den Skibergsteigersport in Kärnten gewertet, und die Landespolitik sowie die Sportverantwortlichen wünschen Verbenjak viel Erfolg für den bevorstehenden Sprintbewerb.

Der Kontext der internationalen Wettbewerbe

Skibergsteigen zählt zu den aufregendsten Kategorien im internationalen Wintersport und wird häufig im Rahmen verschiedener Wettkämpfe präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die kommenden Olympischen Spiele 2026 in Mailand-Cortina, bei denen die Olympischen Skimo-Medaillen im Stelvio Ski Centre in Bormio vergeben werden. Diese Veranstaltung zieht Athleten aus verschiedenen Ländern an, die starke Leistungen zeigen wollen. Die Weltmeisterschaften in Morgins, Schweiz, im Jahr 2025 spielten eine Schlüsselrolle in der Formierung der aktuellen Ranglisten. Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich gewannen dort Gold in der Mixed-Staffel und führen damit die Gesamtwertung des Weltcups in ihren Kategorien an, wie die Olympischen Spiele berichten.

In dieser Szene macht sich auch Oriol Cardona Coll aus Spanien einen Namen, nachdem er den Weltmeistertitel im Sprint der Männer gewann. Die Konkurrenz ist stark, insbesondere aus Ländern wie Österreich, Italien und der Schweiz. Im Frauen-Sprint zählen Athletinnen wie Tatjana Paller, die bei der WM 2025 Bronze gewann, und Giulia Murada aus Italien zur Spitze. Aktuell belegt Paller den 6. Platz im Sprint der Frauen und zeigt große Ambitionen für die bevorstehenden Wettkämpfe. Auch Paul Verbenjak und Johanna Hiemer, die in der Mixed-Staffel den vierten Platz bei der WM erreichten, sind Athleten, die im Fokus stehen.

Ein Blick auf die Statistiken

Die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaft umfasst eine beeindruckende Anzahl an Rennen und Gewinnern seit 1967. Insgesamt wurden 1989 Rennen in 58 Weltcup-Saisons ausgetragen, wobei 2001 Athleten aus 23 Nationen mindestens ein Einzelrennen gewannen, wie die Wikipedia-Statistik zeigt. Diese historische Datenlage unterstreicht die Konstanz und das Wachstum des alpinen Skisports in den letzten Jahrzehnten.

Die neueste Sensation im Ski­berg­steigersport stellt Paulo Verbenjak aus Kärnten dar, dessen Leistung in Andorra nicht nur sein eigenes, sondern auch das Ansehen des österreichischen Sports weiter erhöht hat. Mit Blick auf die kommenden Wettbewerbe bleibt zu hoffen, dass er auch im Sprintbewerb eine herausragende Rolle spielt.