Großrazzia in Kärnten: 245 Verkehrsverstöße bei Alkoholkontrollen!
Am 6. Juni 2025 führte die Polizei in Kärnten Kontrollen durch, um alkohol- und drogenbeeinflusste Fahrer zu stoppen.

Großrazzia in Kärnten: 245 Verkehrsverstöße bei Alkoholkontrollen!
In der Nacht auf den 6. Juni führte die Landesverkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Kärnten eine umfassende Schwerpunktaktion durch, um alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehenden Lenker:innen das Fahren zu untersagen. Die Aktion zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen. klick-kaernten.at berichtet, dass im Zuge dieser Kontrollen insgesamt 245 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) und das Kraftfahrgesetz (KFG) erstattet wurden, während 210 Organmandate direkt vor Ort ausgestellt wurden.
Die Ergebnisse der Kontrollen zeigen alarmierende Zahlen: 26 Führerscheine wurden aufgrund von Alkoholisierung und 6 wegen Drogenkonsums entzogen. Zusätzlich stellte die Polizei 11 Minderalkoholisierungen fest, was bedeutet, dass Fahrer:innen mit Alkoholwerten unter der gesetzlichen Grenze angehalten wurden. Diese Aktionen sollen nicht nur einmalige Maßnahmen sein; die Polizei kündigte an, auch künftig verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durchzuführen, insbesondere während der verkehrsreichen Sommermonate.
Verantwortung im Straßenverkehr
Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr ist von enormer Bedeutung. Laut den Informationen von bg-verkehr.de haben Fahrer eine besondere Verantwortung für sich selbst und andere. Ein Fahren unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder unbedenklichen Medikamenten kann nicht nur zu einem Entzug der Fahrerlaubnis führen, sondern auch zu gravierenden Unfällen.
Alkohol hat wesentliche negative Auswirkungen auf die Fahrfähigkeit: Bereits geringe Blutalkoholkonzentrationen können spürbare Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen haben. Ab etwa 0,2 Promille sind erste Beeinträchtigungen der Fahrtüchtigkeit zu erwarten. Auch Drogen zeigen schnell ihre gefährlichen Wirkungen, da es keinen festgelegten Schwellenwert gibt, ab dem der Führerschein nicht mehr entzogen werden kann. vbg.de stellt klar, dass Fahrende, die unter Einfluss bestimmter Drogen wie Cannabis stehen, ebenfalls schwerwiegende rechtliche Konsequenzen befürchten müssen.
Handlungsmöglichkeiten und Prävention
Firmen und Unternehmen sollten klare Regeln im Umgang mit Alkohol, Drogen und Medikamenten aufstellen, um die Sicherheit im Arbeitsumfeld zu erhöhen. Alkohol-Interlocks, Geräte, die den Motorstart bei unzulässigem Alkoholwert verhindern, könnten ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme sein, um Risiken zu minimieren. Das Bewusstsein für die Gefahren des Drogenkonsums muss geschärft werden, da Rauschmittel zu einer drastischen Enthemmung und verringerten Reaktionszeiten führen können.
Die Verantwortung ist nicht nur auf den Straßen, sondern auch am Arbeitsplatz zu tragen. vbg.de weist darauf hin, dass Unternehmen bei Anzeichen von Suchtproblemen das Gespräch mit betroffenen Mitarbeitenden suchen sollten, um rechtzeitig Unterstützung anzubieten.
Die Zahlen aus Kärnten und die begleitenden Informationen zu Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit und zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden. Das Bewusstsein für die Risiken sollte sowohl im Straßenverkehr als auch im Arbeitsumfeld stetig gefördert werden.