Frau am Ulrichsberg verletzt: Rettungskräfte im Einsatz!
Am 28. Dezember 2025 verletzte sich eine Frau am Ulrichsberg. Notfallteam sicherte rasche Bergung und medizinische Versorgung.

Frau am Ulrichsberg verletzt: Rettungskräfte im Einsatz!
Am 28. Dezember 2025 wurde der Rettungsdienst zu einem Einsatz im Bereich Ulrichsberg alarmiert. Um 17:09 Uhr meldete die Rettungsleitstelle den Notfall, bei dem eine Frau mit einer schweren Sprunggelenksverletzung betroffen war. Verdacht auf einen Bänderriss lag nahe, sodass eine rasche medizinische Versorgung erforderlich war.
Elf Kamerad*innen der Einsatzkräfte machten sich schnell auf den Weg zum Einsatzort, wo sie sich am Treffpunkt in Beintrattten trafen. Aufgrund des steilen und teilweise eisigen Geländes war die Bergung der Patientin eine besondere Herausforderung. Dank einer sorgfältigen Vorarbeit und der Verwendung einer Tyromonttrage sowie Seilsicherung konnte die Patientin jedoch rasch und sicher geborgen werden.
Erstversorgung am Unfallort
Ein Notfallsanitäter übernahm die Erstversorgung der verletzten Frau, in deren Rahmen eine Schmerztherapie direkt am Einsatzort durchgeführt wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Kärnten und der Polizei verlief reibungslos. Nach der Bergung wurde die Patientin umgehend an den Rettungsdienst übergeben, um sie ins Krankenhaus zu transportieren, wo eine genauere Diagnose und gezielte Reha-Maßnahmen erfolgen können.
Die Vorfälle rund um Sprunggelenksverletzungen sind keine Seltenheit. Laut vbg.de gehört diese Verletzungsart zu den häufigsten Sportverletzungen. Statistiken zeigen, dass in der Bundesliga-Saison 2020/21 rund 13,5 Prozent aller Verletzungsfälle das Sprunggelenk betrafen. Über 70 Prozent dieser Verletzungen entstehen durch direkten Kontakt mit einem Gegenspieler, während fast 30 Prozent aus normalen Zweikämpfen resultieren.
Die häufigsten Arten von Sprunggelenksverletzungen sind Distorsionen (Verstauchungen) mit 57,4 Prozent, gefolgt von Rupturen (Risse) mit 25,4 Prozent und Kontusionen (Prellungen) mit 15,4 Prozent. Eine schnelle medizinische Erstversorgung kann entscheidend sein, um die Ausfallzeit zu verkürzen.
Erste Hilfe und Prävention
Wichtig bei der Erstbehandlung von solchen Verletzungen ist die Anwendung der PECH-Regel: Pause, Eis, Compression und Hochlagern. Das richtige Vorgehen kann Schmerzen lindern und Schwellungen reduzieren. Nach einer Verletzung sollte die betroffene Stelle zunächst gekühlt werden, wobei Coolpacks niemals direkt auf die Haut gelegt werden sollten.
Die Erarbeitung und Dokumentation von Verletzungen im Sport sind weitere Maßnahmen, die Vereinen helfen können, Muster zu erkennen und Präventionsstrategien zu entwickeln. Es ist bekannt, dass frühere Verletzungen das Risiko weiterer Probleme an den unteren Extremitäten erhöhen. Daher sind aufmerksames Training und angemessene Regeneration unerlässlich.
Insgesamt zeigt der Einsatz im Ulrichsberg einmal mehr, wie wichtig die schnelle Reaktion von Einsatzkräften bei Sportverletzungen ist und welche grundlegenden First-Aid-Maßnahmen dabei zu beachten sind. Die kontinuierliche Aufklärung über Verletzungsrisiken und präventive Ansätze ist essentiell, um die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten.