Kärnten

Fehlerhafte Europawahl-Broschüre löst Rechtsstreit in Villach aus

Fehlende Bundesländer auf Wahlbroschüre: Peinlicher Fehler sorgt für Aufsehen in Österreich.

Die Wahlbroschüre zur Europawahl, die an mehrere hundert Gemeinden in Österreich versendet wurde, wies einen bedauerlichen Fehler auf. Auf der Österreichkarte fehlten die Bundesländer Vorarlberg, Burgenland und Wien. Ein aufmerksamer Bürger aus Villach entdeckte den Fehler und informierte die Stadtverwaltung darüber. Die Stadt betonte, dass sie nicht für den Fehler verantwortlich sei, da die Wahlinformation von einem steirischen Unternehmen erstellt wurde, das sich auf digitale E-Government-Lösungen spezialisiert hat. Die Stadt Villach behält sich rechtliche Schritte vor, da Steuergelder für die fehlerhafte Broschüre verwendet wurden.

Das verantwortliche Unternehmen gab an, dass es sich um einen technischen Fehler bei der Aufbereitung der Druckdaten handelte. Trotz der Freigabe des Layouts durch alle beteiligten Stellen kam es zu Unstimmigkeiten bei der Darstellung der Grafik. Das Unternehmen bedauerte den Vorfall und versprach, daraus entsprechende Maßnahmen für zukünftige Projekte abzuleiten.

Die fehlerhafte Österreichkarte aus der Wahlinformation wurde bereits von EU-kritischen Plattformen genutzt, um Stimmung gegen die EU zu machen. Ein Post bezeichnete den Verlust von drei Bundesländern als Grund für einen sofortigen EU-Austritt, um weitere Verluste zu verhindern. Die Panne in der Wahlbroschüre sorgte für Aufsehen und wirft ein Licht auf die Bedeutung sorgfältiger Überprüfung und Korrektur in öffentlichen Informationsmaterialien.

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