Mit der bevorstehenden Fahrplan-Umstellung im Villacher Busverkehr ab dem 16. Februar stellt die Stadt Villach die Weichen für eine Verbesserung der Schülerverbindungen. Diese Anpassungen sind das Ergebnis des Starts der Koralmbahn Mitte Dezember, der massive Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Kärnten hatte. Stadtrat Sascha Jabali Adeh betont, dass vor dem Fahrplanwechsel viele Bedürfnisse berücksichtigt wurden, jedoch nicht in jedem Fall optimal, da schwierige Rahmenbedingungen und fehlende Budgetmittel die Umsetzung erschwerten. Die Rückmeldungen der Fahrgäste werden geprüft, um die Änderungen an den Busverbindungen entsprechend anzupassen, was natürlich auch Auswirkungen auf andere Linien haben könnte.
Die konkretisierten Änderungen betreffen mehrere Linien, wobei die Schülerkurse in den Morgenstunden um sieben Minuten nach vorne verlegt wurden. Auf der Linie 3Linie 9Linie 7Linie 30Linie M1
Anpassungen und Herausforderungen
Die wesentlichen Anpassungen wurden notwendig, um den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler besser gerecht zu werden, insbesondere für die Kleinsten in den Volksschulen. Die Anpassungsmaßnahmen gelten als direktes Ergebnis der umfangreichen Vorbereitungen der Stadt Villach, die monatelang an den neuen Fahrplänen gearbeitet hat. Obwohl die Anpassungen der Bustakte an die neuen Zugzeiten zu Problemen im normalen Linienverkehr geführt haben, bleibt das Ausmaß der damit verbundenen Herausforderungen im Verhältnis zur Größenordnung der Umstellung doch begrenzt. Stadtrat Jabali Adeh hat erklärt, dass trotz der Schwierigkeiten versucht wurde, die Anforderungen an den öffentlichen Verkehr bestmöglich zu bedienen und die Rückmeldungen der Nutzer ernst genommen werden.
Um die neuen Fahrpläne transparent zu kommunizieren, wird es Ankündigungen in den Bussen sowie Aushänge an den Haltestellen geben. Zudem sind die Informationen über die Änderungen auf der Website der Stadt villach.at/bussi verfügbar.
In der heutigen Zeit ist eine gute Fahrgastinformation entscheidend für die Zufriedenheit und das Vertrauen der Nutzer. So wird auch in anderen Regionen, wie im Rhein-Main-Verkehrsverbund, daran gearbeitet, die Fahrgastinformation durch Digitalisierung und Transparenz zu verbessern. Die dortige RMV-Roadmap bietet klare Leitlinien für die künftige Informationsstrategie. Dies umfasst bessere Integration aller Informationskanäle und moderne digitale Tools, was ebenfalls als Maßstab für die Entwicklungen in Villach dienen kann, um die Bedürfnisse der Fahrgäste langfristig zu berücksichtigen und zu verwalten.