Am 8. Jänner 2026 um 07:24 Uhr ereignete sich ein Einsatz an der B83 Kärntner Straße, als ein Linienbus aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten sollte. Dieser Vorfall führte zu einer starken Rauchentwicklung durch auslaufende Betriebsstoffe. Der Buslenker bemerkte die Gefahr und wählte umgehend den Notruf, wobei bei Eintreffen der Einsatzkräfte kein Brand festgestellt werden konnte. Die Betriebsstoffe hatten sich bereits über die Fahrbahn verteilt, weshalb umgehend Maßnahmen zur Reinigung der B83 eingeleitet wurden.

Für die Beseitigung der Verunreinigung kam spezialisiertes Material wie Ölbindemittel zum Einsatz. Die Reinigung wurde durch eine Kehrmaschine der Marktgemeinde Arnoldstein unterstützt. Vor Ort waren mehrere Einsatzkräfte, darunter die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein, die Freiwillige Feuerwehr Siebenbrünn-Riegersdorf und die Freiwillige Feuerwehr Pöckau-Lind, sowie die Polizei Kärnten und das Rote Kreuz Kärnten. Diese professionelle Reaktion trug zur schnellen Klärung der Situation bei, ohne dass es zu Verletzten oder größeren Schäden kam. Klick Kärnten berichtet über diese schnellen Maßnahmen.

Ermittlungen zu Brennenden Bussen

Das Thema technischer Defekte bei Bussen ist aktuell von besonderem Interesse, da am 8. Juni 2025 in Schenefeld, Kreis Pinneberg, im Busdepot im Osterbrooksweg sechs Busse ausbrannten und ein weiterer Bus stark beschädigt wurde. Dieser Vorfall mobilisierte etwa 80 Feuerwehrleute, und die Feuerwehr konnte keine Verletzten feststellen. Die Polizei untersucht die möglichen Brandursachen, wobei ein technischer Defekt als wahrscheinlich gilt. Erste Schätzungen über den Sachschaden liegen im hohen sechsstelligen Bereich, jedoch stehen die endgültigen Ermittlungen noch aus. NDR informiert über den Verlauf der Ermittlungen in Schenefeld und die Bemühungen, die genaue Ursache der Brände festzustellen.

Die Betrachtung der Brandursachen zeigt, dass technische Defekte eine häufige Ursache für derartige Vorfälle sind. Laut einer Statistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) betrifft dies nicht nur Busse, sondern auch eine Vielzahl anderer Brandfälle. Zwischen 2015 und 2024 führte das IFS jährlich etwa 2.000 Brandursachenermittlungen durch. Die Hauptursachen für Brände sind häufig Elektrizität sowie menschliches Fehlverhalten. Zudem stellte das IFS einen Anstieg von Akkubränden fest, der auf die zunehmende Verbreitung akkubetriebener Geräte zurückgeführt wird. Die Resultate dieser Auswertungen werden in einer Schadendatenbank gesammelt und bieten wichtige Hinweise für zukünftige Präventionsmaßnahmen. Weitere Informationen zur Brandursachen-Statistik finden sich auf der Webseite des IFS.