Betrug in Kärnten: Cyberkriminelle attackieren ungestört!

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Kärnten verzeichnet einen Anstieg von Cyberkriminalität: Betrüger nutzen gefälschte Nachrichten und Websites für Phishing-Angriffe.

Kärnten verzeichnet einen Anstieg von Cyberkriminalität: Betrüger nutzen gefälschte Nachrichten und Websites für Phishing-Angriffe.
Kärnten verzeichnet einen Anstieg von Cyberkriminalität: Betrüger nutzen gefälschte Nachrichten und Websites für Phishing-Angriffe.

Betrug in Kärnten: Cyberkriminelle attackieren ungestört!

Die Cyberkriminalität erreicht alarmierende Ausmaße, wie aktuelle Vorfälle aus Kärnten zeigen. Am Donnerstag wurde eine 51-jährige Villacherin Opfer einer Täuschung durch eine kriminelle Organisation. Die Betrüger tarnten ihre betrügerische SMS als Nachricht ihrer Bank. Dies weckte bei der Frau keinen Verdacht, sodass sie dem Link in der Nachricht folgte und ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Bankseite eingab. Nur wenig später erhielt sie einen Anruf von einer unbekannten Nummer, die scheinbare „Sicherheitswarnungen“ überbrachte. Unter Druck gesetzt, bestätigte sie mehrere TAN-Codes, was zur Leerung ihres Kontos führte. Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro, was die Dringlichkeit der Warnungen der Polizei unterstreicht, die seit Monaten vor einer Zunahme an Phishing- und Social-Engineering-Angriffen in Kärnten warnen.

Die Betrüger geben sich dabei nicht nur als Banken, sondern auch als FinanzOnline, Versanddienste und andere staatliche Stellen aus. Ein ähnliches Schicksal ereilte einen 45-jährigen Mann aus dem Bezirk Villach-Land, der eine SMS erhielt, die vermeintlich von FinanzOnline stammte und ebenfalls in den Verlust von mehreren tausend Euro mündete. Ein 52-jähriger Klagenfurter wurde betrogen, als er glaubte, ein attraktives Angebot für Speicherbatterien gefunden zu haben. Die Täter betrieben eine professionell wirkende Website, kassierten den Kaufpreis, lieferten jedoch nichts. Diese Angriffe nutzen offizielle Logos und täuschend echte Designs, die zusammen mit einem hohen Zeitdruck die Glaubwürdigkeit der Betrugsversuche erhöhen.

Zunehmende Betrugsmaschen durch KI

Die heiklen Entwicklungen zeigen sich nicht nur in Kärnten, sondern sind ein globales Phänomen. Microsoft berichtet, dass zwischen April 2024 und April 2025 Betrugsversuche im Wert von 4 Milliarden US-Dollar vereitelt wurden. In dieser Zeit wurden 49.000 gewerbliche Partneranmeldungen abgelehnt und etwa 1,6 Millionen Bot-Anmeldeversuche blockiert. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) hat es Cyberkriminellen erleichtert, täuschend echte Inhalte zu erstellen. Angreifer nutzen legitime Apps und spezielle Tools, um gefälschte Webseiten und E-Commerce-Marken zu entwickeln, die oft innerhalb weniger Minuten erschaffen werden.

Angriffe aus China und Europa, insbesondere aus Deutschland, zeigen, dass die Bedrohungen vielfältig und rund um den Globus verbreitet sind. Microsoft empfiehlt, stärkere Authentifizierungsmethoden einzuführen und Technologien zur Deepfake-Erkennung zu nutzen, um die Sicherheit zu erhöhen. Zudem sind Verbraucher angehalten, wachsam zu sein und verdächtige E-Mails sowie SMS stets kritisch zu hinterfragen.

Alarming Zahlen zur Cyberkriminalität

Der „Threat Report“ von Gen Digital belegt einen Anstieg von Cyberkriminalität, insbesondere im zweiten Quartal 2025. Phishing-Angriffe sind demnach um 16 Prozent gestiegen, wohingegen der klassische Finanzbetrug die am weitesten verbreitete Form darstellt. Dieser verzeichnete einen massiven Anstieg von 340 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Die Sicherheitslage wird zusätzlich durch den Anstieg von Push-Benachrichtigungen im Browser verschärft, die nun um 317 Prozent zugenommen haben und häufig für Betrugsversuche verwendet werden.

Zusammenfassend ist es entscheidend, dass Verbraucher sich der Risiken bewusst sind und bei Online-Interaktionen stets vorsichtig agieren. Sicheres Passwortmanagement und das Zulassen von Benachrichtigungen nur für spezifische Websites können effektive Maßnahmen zum Schutz vor Cyberkriminalität sein.


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