Der Februar bringt traditionell zahlreiche Bauernregeln mit sich, die die Wettervorhersagen und die Ernteerträge betreffen. Am 2. Februar, bekannt als Mariä Lichtmess, legt eine alte Bauernregel dar, dass stürmisches und schneereiches Wetter an diesem Tag bedeutet, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Im Gegensatz dazu sagt eine andere Regel: „Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.“ Die Bedeutung dieses Tages ist weitreichend, da er auch das Ende der Weihnachtszeit markiert und früher ein offizieller Feiertag war, der auch als „Schlenkeltag“ bekannt ist. An diesem Tag erhielten Dienstboten ihren Lohn und konnten die Arbeitgeber wechseln, wie 24garten.de berichtet.

Im Hinblick auf die Wetterbedingungen am 2. Februar sind die Vorhersagen gemischt. Während in einigen Regionen, wie etwa Kärnten und Osttirol, Regen erwartet wird, deutet trübes Wetter auf einen baldigen Frühlingsbeginn hin. Dieses Wetter könnte für Hobbygärtner eine wichtige Orientierung bieten: Sonnenschein an Lichtmess bedeutet, dass frostempfindliche Pflanzen besser geschützt werden sollten, während trübes Wetter gute Chancen auf Gartenarbeit verspricht.

Wichtige Daten und Bauernregeln im Februar

Nach Mariä Lichtmess folgt der Sankt Blas am 3. Februar, an dem kein Regen laut Bauernregel einen guten Erntesegen verspricht. Allerdings müssen die Menschen in Kärnten und Osttirol auch hier mit Regen rechnen. Jeder Tag im Februar bringt eigene Wetterprognosen mit sich: Am 6. Februar, dem Tag der Heiligen Dorothee, wird viel Schnee erwartet, was auf einen guten Sommer mit viel Klee hoffen lässt. Das Wetterprognosen deutet jedoch darauf hin, dass Niederschläge hauptsächlich im Westen und Süden stattfinden werden, während die Schneefallgrenze zwischen 1.000 und 1.500 Metern liegt, so 5min.at.

Der Valentinstag am 14. Februar bringt eine wichtige Regel mit sich: Wenn es an diesem Tag regnet, könnte dies die Ernte gefährden. Ab dem 18. Februar könnte Frost laut Bauernregel verschwinden, was für viele Landwirte eine positive Wendung darstellen würde. Am 22. Februar, an der Petri Stuhlfeier, wird das Wetter als entscheidend für die kommenden 40 Tage betrachtet. Eine Kälte an diesem Tag könnte somit auf eine längere Kälteperiode hindeuten. Zudem ist der Matthiastag am 24. Februar ein weiterer bedeutender Tag, an dem stürmisches Wetter bis Ostern Winter bringen kann, wie in Merkur.de erwähnt.

Diese alten Bauernregeln bieten nicht nur eine Orientierung für die Gartenarbeit, sondern sind auch ein weiteres Beispiel für das tiefe Verständnis, das Generationen von Landwirten für den Naturkreislauf entwickelt haben. Trotz ihrer traditionellen Natur ist die Genauigkeit dieser Regeln unterschiedlich. Dennoch bleibt der Februar ein spannender Monat, in dem sich die Beobachtungen des Wetters direkt auf die Landwirtschaft und die kommende Ernte auswirken können.