Am Abend des 1. Februar 2026 ereignete sich ein schwerer Auffahrunfall auf der B100 im Bereich Spittal an der Drau. Eine 54-jährige Frau aus dem Bezirk Spittal an der Drau war mit ihrem PKW in Richtung Westen unterwegs. Sie hatte zwei Mitfahrende: eine 43-jährige Frau und einen 59-jährigen Mann. Ein 27-jähriger Mann, ebenfalls aus dem Bezirk Spittal an der Drau, fuhr mit seinem Fahrzeug hinterher und fuhr aufgrund von Unachtsamkeit auf das Auto der Frauen auf. Beide Fahrzeuge kamen rund 100 Meter nach dem Unfall zum Stillstand.
Die beiden Frauen im vorderen Fahrzeug wurden bei dem Vorfall verletzt und mussten von der Rettung ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht werden. Ein Alkotest beim 27-jährigen Unfallverursacher ergab ein positives Ergebnis. Dies wirft Fragen zur Verkehrssicherheit auf, insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Druck, Alkohol im Straßenverkehr zu bekämpfen.
Aufruf zu einem Alkoholverbot
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat in diesem Zusammenhang einen starken Aufruf zu einem Alkoholverbot am Steuer gestartet. Laut einer aktuellen Studie ereignet sich alle 15 Minuten ein Unfall mit Alkoholbeteiligung in Deutschland, was auf die Alarmstufe im Straßenverkehr hinweist. Im Jahr 2024 erlitten 17.776 Menschen Verletzungen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen, während 198 Personen dabei ums Leben kamen.
Der DVR-Präsident Manfred Wirsch forderte ein generelles Alkoholverbot für alle Verkehrsteilnehmenden, einschließlich Autofahrer, Motorradfahrer sowie E-Scooter- und Fahrradführer. „Wer fährt, trinkt nicht – und wer trinkt, fährt nicht“ ist ein zentraler Slogan der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Zahl der Verkehrsunfälle signifikant zu reduzieren.
Initiativen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS) hat ebenfalls Informationen und Initiativen veröffentlicht, die darauf abzielen, die Gefahren des Alkohols im Straßenverkehr zu bekämpfen. Mit Sitz in Hamburg verfolgt die gemeinnützige Vereinigung das Ziel, Aufklärungsarbeit über die Gefährlichkeit von Alkohol zu leisten und die Verkehrserziehung zu fördern.
Alkohol ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Die Statistiken zeigen deutlich, dass ein rechtliches Alkoholverbot am Steuer, wie es vom DVR gefordert wird, notwendig ist, um die Anzahl der Verkehrstoten und -verletzten zu reduzieren. Ein positives Ergebnis eines Alkotests, wie im Fall des 27-jährigen Unfallverursachers, könnte ernsthafte Folgen für die Verkehrssicherheit haben.
Es bleibt zu hoffen, dass die Forderungen von Organisationen wie dem DVR und BADS Gehör finden und die entsprechenden Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr zeitnah umgesetzt werden.
Klick Kärnten berichtet, dass …
DVR fordert Alkoholverbot am Steuer
BADS zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr